heimlich
Auf eine Weise, dass andere es nicht bemerken sollen; im Verborgenen, geheim.
Er hat ihr heimlich einen Liebesbrief in die Tasche gesteckt.

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Auf eine Weise, dass andere es nicht bemerken sollen; im Verborgenen, geheim.
Er hat ihr heimlich einen Liebesbrief in die Tasche gesteckt.

Das Wort „heimlich“ ist mit „das Heim“ (Zuhause) und „geheim“ (geheim) verwandt. Es beschreibt eine Handlung, die wie zu Hause im Verborgenen stattfindet, nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.
Sie hat heimlich das letzte Stück Kuchen gegessen.
„Heimlich“ kann als Adjektiv vor einem Nomen stehen oder als Adverb ein Verb beschreiben. Als Adverb bleibt es unverändert.
Er hatte einen heimlichen Wunsch.
In der Bedeutung „verborgen“ wird „heimlich“ oft mit Verben kombiniert, die eine versteckte Handlung beschreiben: heimlich rauchen, jemanden heimlich beobachten, sich heimlich treffen oder heimlich verliebt sein.
Die Kinder haben sich heimlich getroffen, um ihren Plan zu besprechen.
Wenn „heimlich“ ein Gefühl beschreibt, steht es oft mit Verben wie „sich freuen“, „lachen“ oder „genießen“. Es betont, dass die Freude oder Genugtuung innerlich und nicht offen gezeigt wird.
Sie musste heimlich lächeln, als sie an seinen Witz dachte.
„offen“ und „heimlich“ stehen hier im Gegensatz. „Offen“ bedeutet, dass man ehrlich und direkt ist und nichts versteckt. „Heimlich“ bedeutet, dass etwas verborgen passiert und andere es nicht merken sollen. Der Unterschied ist also klar: Bei „offen“ dürfen oder sollen andere etwas wissen, bei „heimlich“ gerade nicht. Das ist besonders wichtig, wenn es um Verhalten, Gespräche oder Pläne geht.

Für die Prüfung lernt Max heimlich in der Bibliothek, weil er niemandem davon erzählen will.
Vor der Reise spricht sie offen mit den Nachbarn über ihre Pläne.