
heimsuchen
Etwas Negatives wie eine Katastrophe, Krankheit oder ein Unglück, das einen Ort oder eine Person trifft und großes Leid verursacht.
Die Küstenregion wurde von einer schweren Sturmflut heimgesucht.
heimsuchen – suchte heim – hat heimgesucht
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Etwas Negatives wie eine Katastrophe, Krankheit oder ein Unglück, das einen Ort oder eine Person trifft und großes Leid verursacht.
Die Küstenregion wurde von einer schweren Sturmflut heimgesucht.

Bezieht sich auf unangenehme Gedanken, Erinnerungen oder Ängste, die eine Person immer wieder beschäftigen und belasten.
Die Erinnerungen an den Krieg suchten ihn noch Jahrzehnte später heim.
| ich | suche heim |
|---|---|
| du | suchst heim |
| er/sie/es | sucht heim |
| wir | suchen heim |
| ihr | sucht heim |
| sie | suchen heim |
| ich | suchte heim |
|---|---|
| du | suchtest heim |
| er/sie/es | suchte heim |
| wir | suchten heim |
| ihr | suchtet heim |
| sie | suchten heim |
| ich | habe heimgesucht |
|---|---|
| du | hast heimgesucht |
| er/sie/es | hat heimgesucht |
| wir | haben heimgesucht |
| ihr | habt heimgesucht |
| sie | haben heimgesucht |
| du | such heim! suche heim! |
|---|---|
| ihr | sucht heim! |
| Sie | suchen Sie heim! |
| ich | hatte heimgesucht |
|---|---|
| du | hattest heimgesucht |
| er/sie/es | hatte heimgesucht |
| wir | hatten heimgesucht |
| ihr | hattet heimgesucht |
| sie | hatten heimgesucht |
| ich | werde heimsuchen |
|---|---|
| du | wirst heimsuchen |
| er/sie/es | wird heimsuchen |
| wir | werden heimsuchen |
| ihr | werdet heimsuchen |
| sie | werden heimsuchen |
| ich | suche heim |
|---|---|
| du | suchest heim |
| er/sie/es | suche heim |
| wir | suchen heim |
| ihr | suchet heim |
| sie | suchen heim |
Für die indirekte Rede.
| ich | suchte heim |
|---|---|
| du | suchtest heim |
| er/sie/es | suchte heim |
| wir | suchten heim |
| ihr | suchtet heim |
| sie | suchten heim |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | heimsuchen |
|---|---|
| mit zu | heimzusuchen |
| Partizip I | heimsuchend |
| Partizip II | heimgesucht |
„Heimsuchen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „heim“ steht im Hauptsatz am Ende, während sie im Nebensatz mit dem Verb verbunden bleibt. Im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ zwischen „heim“ und „suchen“.
Die Dürre suchte das ganze Land heim.
Es war schlimm, dass die Krankheit so viele Menschen heimsuchte.
Er fürchtete sich davor, von diesen Gedanken heimgesucht zu werden.
Das Wort besteht aus „heim“ und „suchen“. Es beschreibt bildlich, wie ein Unglück oder eine schlechte Erinnerung eine Person oder einen Ort an seinem sichersten Platz – zu Hause – aufsucht. Daher hat das Wort immer eine stark negative Bedeutung.
Ein schweres Erdbeben suchte die Insel heim.
Dieses Verb gehört einem gehobenen, oft literarischen oder journalistischen Sprachstil an. In der alltäglichen Umgangssprache wird es selten verwendet.
Die Pest suchte im Mittelalter weite Teile Europas heim.
Der Kontext verrät die genaue Bedeutung. Wenn ein Ort (eine Stadt, ein Land) das Objekt ist, geht es um eine Katastrophe. Wenn eine Person das Objekt ist, sind meist negative Gedanken oder Erinnerungen gemeint.
Die Flutkatastrophe suchte das gesamte Tal heim.
Schlechte Träume suchten ihn jede Nacht heim.
Beide Wörter passen zu unangenehmen Erinnerungen oder Ängsten, die eine Person nicht loslassen. „Verfolgen“ stellt dieses Erleben als dauerhaft nachsetzenden Gedanken dar, während „heimsuchen“ stärker betont, dass die Belastung immer wieder zurückkehrt. Verwende „verfolgen“ für die ständige Präsenz und „heimsuchen“ für wiederkehrende schwere Belastungen.

Nach dem Unfall suchten ihn nachts immer wieder schlimme Ängste heim.
Die Erinnerung an den Unfall verfolgte ihn noch viele Jahre.