
mühsam
Mit großer Anstrengung, Mühe oder Geduld verbunden; beschwerlich oder langwierig.
Der Aufstieg auf den Berg war mühsam, aber die Aussicht hat sich gelohnt.
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Mit großer Anstrengung, Mühe oder Geduld verbunden; beschwerlich oder langwierig.
Der Aufstieg auf den Berg war mühsam, aber die Aussicht hat sich gelohnt.

Umgangssprachlich für eine Person oder eine Situation, die anstrengend, kompliziert oder nervig ist.
Die Diskussion mit ihm ist immer so mühsam, weil er nie nachgibt.
Das Adjektiv „mühsam“ leitet sich vom Nomen „die Mühe“ (Anstrengung) ab. Die Endung „-sam“ bedeutet so viel wie „voll von“. „Mühsam“ bedeutet also wörtlich „voll von Mühe“.
Das war eine mühsame Aufgabe, aber jetzt ist sie fertig.
In seiner Hauptbedeutung beschreibt „mühsam“ oft körperliche oder geistige Anstrengungen. Typische Nomen sind „Arbeit“, „Aufgabe“, „Weg“ oder „Suche“.
Die Suche nach der verlorenen Brieftasche war lang und mühsam.
Als Adverb beschreibt „mühsam“, wie eine Handlung ausgeführt wird: langsam und mit viel Anstrengung. Es steht dann direkt beim Verb.
Der alte Mann bewegte sich mühsam die Treppe hinauf.
Umgangssprachlich kann „mühsam“ auch eine Person oder eine Situation beschreiben, die man als nervig oder kompliziert empfindet. Diese Verwendung ist informell und leicht negativ.
Ein Gespräch mit ihm zu führen ist mühsam, er hört einfach nicht zu.
Schwer und mühsam können beide eine Aufgabe beschreiben, die nicht leicht zu erledigen ist. Schwer betont allgemein ihren hohen Schwierigkeitsgrad. Mühsam hebt dagegen die große Anstrengung, Geduld oder lange Dauer bei der Durchführung hervor.

Die Aufgabe ist mühsam, weil jeder Wert einzeln geprüft werden muss.
Die Aufgabe ist schwer, weil sie komplizierte Berechnungen verlangt.