
unliebsam
Etwas, das unangenehm, unerwünscht oder lästig ist. Es wird oft für Erfahrungen, Überraschungen oder Aufgaben verwendet.
Die unliebsame Aufgabe, das Bad zu putzen, fiel heute mir zu.
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Etwas, das unangenehm, unerwünscht oder lästig ist. Es wird oft für Erfahrungen, Überraschungen oder Aufgaben verwendet.
Die unliebsame Aufgabe, das Bad zu putzen, fiel heute mir zu.
Das Wort ist transparent aufgebaut: Die Vorsilbe „un-“ verneint das Adjektiv „liebsam“. „Liebsam“ selbst bedeutet „angenehm“ oder „erfreulich“, ist aber heute selten. „Unliebsam“ bedeutet also direkt „nicht angenehm“.
Er erhielt die unliebsame Nachricht, dass sein Flug gestrichen wurde.
„Unliebsam“ beschreibt oft abstrakte Nomen. Häufige Kombinationen sind „eine unliebsame Überraschung“, „eine unliebsame Aufgabe“, „unliebsame Folgen“ oder „eine unliebsame Erfahrung“.
Die Verspätung hatte einige unliebsame Folgen für unsere weitere Reiseplanung.
Das Wort „unliebsam“ gehört eher zur Schriftsprache oder einem formelleren Stil. Es klingt etwas gehobener und wird in der alltäglichen Umgangssprache seltener verwendet.
Bei der Konferenz kam es zu einer unliebsamen Diskussion über das Budget.
Beide Wörter können eine negative Erfahrung beschreiben. „Unangenehm“ betont das dabei entstehende Unbehagen. „Unliebsam“ klingt gehobener und hebt hervor, dass etwas unerwünscht oder störend ist, etwa eine überraschende Kontrolle oder Aufgabe.

Die überraschende Kontrolle war für sie eine unliebsame Störung.
Die überraschende Kontrolle war ihr vor den Kollegen unangenehm.