unbequem
Körperlich nicht komfortabel; ein Gefühl des Unbehagens verursachend.
Dieser Stuhl ist sehr unbequem, ich kann nicht lange darauf sitzen.

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Körperlich nicht komfortabel; ein Gefühl des Unbehagens verursachend.
Dieser Stuhl ist sehr unbequem, ich kann nicht lange darauf sitzen.

„Unbequem“ ist das direkte Gegenteil von „bequem“. Die Vorsilbe „un-“ wird im Deutschen häufig verwendet, um eine Negation oder das Gegenteil eines Adjektivs oder Nomens auszudrücken.
Nach der langen Reise fühlte sich jedes Bett unbequem an.
Die genaue Bedeutung von „unbequem“ erkennen Sie am Substantiv, das es beschreibt. Bezieht es sich auf einen Gegenstand, geht es um Komfort. Bezieht es sich auf eine Situation oder Frage, ist es unangenehm oder heikel.
Die neuen Schuhe sind leider sehr unbequem.
Um auszudrücken, für wen etwas unbequem ist, wird die Präposition „für“ mit dem Akkusativ verwendet. Diese Konstruktion ist in allen Bedeutungen des Wortes üblich.
Diese Lösung ist für alle Beteiligten unbequem.
Im körperlichen Sinne wird „unbequem“ oft mit Möbeln, Kleidung oder einer bestimmten Haltung verbunden. Typische Beispiele sind: ein unbequemer Stuhl, unbequeme Schuhe oder eine unbequeme Position.
Ich habe mir ein neues Kissen gekauft, weil das alte so unbequem war.
Im übertragenen Sinn beschreibt „unbequem“ oft abstrakte Dinge. Häufige Kombinationen sind: eine unbequeme Wahrheit, eine unbequeme Frage oder eine unbequeme Stille.
Als Journalist ist es seine Aufgabe, auch unbequeme Wahrheiten ans Licht zu bringen.
Wenn es um Zeit oder Organisation geht, wird „unbequem“ oft mit Terminen oder Zeitpunkten kombiniert. Typisch sind: ein unbequemer Termin oder eine unbequeme Uhrzeit.
Können wir uns später treffen? 18 Uhr ist eine unbequeme Zeit für mich.
„schwierig“ und „unbequem“ können beide beschreiben, dass etwas Probleme macht. „schwierig“ passt, wenn etwas schwer zu lösen, zu verstehen oder zu bewältigen ist. Es kann auch eine komplizierte Person oder eine problematische Lage beschreiben. „unbequem“ benutzt man eher, wenn etwas unangenehm, lästig oder unpassend ist, zum Beispiel eine Frage, ein Termin oder eine Person, die Konflikte auslöst. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide bei Problemen passen. Der Unterschied ist: „schwierig“ betont die Schwierigkeit, „unbequem“ betont das Unangenehme oder Störende.

Die Frage war unbequem, aber der Chef musste ehrlich antworten.
Das Gespräch mit dem Kunden war schwierig, weil viele Details unklar waren.