
mau
Umgangssprachlich für schlecht, dürftig oder unbefriedigend. Es beschreibt oft eine Situation, ein Ergebnis oder die allgemeine Lage.
Die Geschäftslage ist in diesem Quartal ziemlich mau.
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Umgangssprachlich für schlecht, dürftig oder unbefriedigend. Es beschreibt oft eine Situation, ein Ergebnis oder die allgemeine Lage.
Die Geschäftslage ist in diesem Quartal ziemlich mau.

Sich körperlich unwohl, schlapp oder leicht übel fühlen.
Ich bleibe heute lieber zu Hause, mir ist irgendwie mau.
Das Wort „mau“ gehört klar zur Umgangssprache. In formellen oder schriftlichen Kontexten, wie einem offiziellen Bericht, würde man es eher vermeiden.
Die Party war ziemlich mau, deshalb bin ich früh gegangen.
„Mau“ wird fast immer prädikativ verwendet, das heißt, es steht nach dem Nomen, das es beschreibt, und ist mit einem Verb wie „sein“ oder „aussehen“ verbunden. Eine Verwendung direkt vor einem Nomen (z.B. „ein maues Gefühl“) ist sehr selten.
Die Ernte dieses Jahr sieht leider mau aus.
Um körperliches Unwohlsein auszudrücken, wird oft die unpersönliche Konstruktion mit Dativ verwendet: „Mir ist mau.“ Dies folgt dem gleichen Muster wie „Mir ist schlecht“ oder „Mir ist kalt“.
Nach der langen Busfahrt war mir etwas mau im Magen.
Schlecht und mau können beide ein unbefriedigendes Ergebnis bewerten. Schlecht ist neutral und kann jede deutlich geringe Qualität bezeichnen. Mau ist umgangssprachlich und beschreibt Ergebnisse oder Lagen oft eher als dürftig oder enttäuschend.

Die Verkaufszahlen waren mau und blieben etwas unter den Erwartungen.
Die Verkaufszahlen waren schlecht und lagen deutlich unter dem Ziel.