
schlecht
Von geringer Qualität, nicht den Erwartungen entsprechend oder fehlerhaft.
Der Film hatte eine schlechte Bewertung und hat mir auch nicht gefallen.
schlecht – schlechter – am schlechtesten
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Von geringer Qualität, nicht den Erwartungen entsprechend oder fehlerhaft.
Der Film hatte eine schlechte Bewertung und hat mir auch nicht gefallen.

Sich unwohl oder krank fühlend. Oft in der Wendung „jemandem ist schlecht“.
Nach der Karussellfahrt war mir furchtbar schlecht.

Moralisch verwerflich, böse oder unanständig.
Es ist eine schlechte Angewohnheit, über andere zu lästern.

Ungünstig oder nachteilig. Bezieht sich oft auf Bedingungen wie Wetter oder Licht.
Bei schlechtem Wetter fällt das Picknick aus.

Bezieht sich auf Lebensmittel, die verdorben und nicht mehr genießbar sind.
Der Joghurt riecht komisch, ich glaube, er ist schlecht.

Wird als Adverb verwendet, um eine mangelhafte Ausführung einer Tätigkeit zu beschreiben; unzureichend, fehlerhaft.
Ich habe heute Nacht sehr schlecht geschlafen.
| Grundform | schlecht |
|---|---|
| Komparativ | schlechter |
| Superlativ | am schlechtesten |
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -e | -e | -e | -en |
| Akk. | -en | -e | -e | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an schlecht.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -en |
| Akk. | -en | -e | -es | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an schlecht.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -e |
| Akk. | -en | -e | -es | -e |
| Dat. | -em | -er | -em | -en |
| Gen. | -en | -er | -en | -er |
Endung anhängen an schlecht.
Um zu sagen, dass man sich unwohl fühlt oder einem übel ist, benutzt man die Dativ-Konstruktion „Mir ist schlecht“. Der Satz „Ich bin schlecht“ bedeutet „Ich bin ein böser Mensch“ und ist ein sehr häufiger Fehler.
Ich glaube, ich habe etwas Falsches gegessen, mir ist schlecht.
Nach der langen Busfahrt war dem Kind schlecht.
„Schlecht“ kann ein Adjektiv sein, das ein Nomen beschreibt, oder ein Adverb, das ein Verb beschreibt. Im Deutschen hat das Wort in beiden Fällen die gleiche Form, wenn es nach dem Verb steht.
Das ist ein schlechter Witz. (Adjektiv)
Er singt schlecht. (Adverb)
Das Adjektiv „schlecht“ ist die Basis für das Verb „sich verschlechtern“, was „schlechter werden“ bedeutet. Es beschreibt einen negativen Prozess.
Sein Gesundheitszustand hat sich über Nacht verschlechtert.
In der Bedeutung „von geringer Qualität“ wird „schlecht“ oft mit Nomen wie „Qualität“, „Arbeit“, „Leistung“ oder „Note“ kombiniert.
Für diese schlechte Arbeit bekommst du kein Geld.
Er hat immer schlechte Laune am Montagmorgen.
Um ungünstige Umstände zu beschreiben, wird „schlecht“ häufig mit „Wetter“, „Licht“ oder „Zeiten“ verwendet.
Bei dem schlechten Licht kann ich kaum lesen.
Das Unternehmen macht gerade schlechte Zeiten durch.
Wenn „schlecht“ im Zusammenhang mit Essen oder Trinken verwendet wird, bedeutet es fast immer „verdorben“. Oft wird es mit den Verben „sein“ oder „werden“ kombiniert.
Die Milch riecht komisch, ich glaube, sie ist schlecht geworden.
Schlecht bewertet vor allem die mangelhafte Qualität oder Verfassung einer Sache. Schlimm betont dagegen, wie ernst, belastend oder folgenreich etwas Negatives ist. Je nach Blickwinkel können bei derselben Situation beide Wörter passen.

Nach dem Sturm ist das Dach in einem schlechten Zustand.
Nach dem Sturm ist der Schaden am Dach so schlimm, dass das Haus unbewohnbar ist.