
mies
Umgangssprachlich für sehr schlecht, von geringer Qualität oder unangenehm.
Der Film war total mies, ich bin fast eingeschlafen.
Loading your saved state.

Umgangssprachlich für sehr schlecht, von geringer Qualität oder unangenehm.
Der Film war total mies, ich bin fast eingeschlafen.

Umgangssprachlich für sich körperlich oder seelisch unwohl, elend oder schlecht fühlen.
Mir ist heute richtig mies, ich glaube, ich bekomme eine Grippe.

Umgangssprachlich für unfair, gemein oder charakterlich schlecht.
Es war eine miese Tour, ihn einfach so im Stich zu lassen.
„Mies“ ist ein Wort der Umgangssprache und wird hauptsächlich im mündlichen oder informellen Austausch verwendet. In formellen Texten ist es eher unüblich.
Ich hatte heute einen richtig miesen Tag im Büro.
Bezieht sich „mies“ auf eine Person oder Handlung, bedeutet es oft „gemein“. Bezieht es sich auf eine Sache oder Situation, bedeutet es „von schlechter Qualität“. Steht es mit „mir ist...“, beschreibt es körperliches Unwohlsein.
Das war eine miese Aktion von dir!
Um auszudrücken, dass man sich unwohl fühlt, verwendet man die Konstruktion „jemandem ist mies“. Die Person steht dabei im Dativ. Alternativ kann man auch „sich mies fühlen“ sagen.
Iss das lieber nicht, sonst ist dir nachher mies.
Schlecht und mies können beide eine geringe Qualität ausdrücken. Schlecht ist eine neutrale Bewertung im Standarddeutsch. Mies ist umgangssprachlich, wirkt emotionaler und oft stärker abwertend; es passt daher besonders in lockeren Gesprächen.

Unter Freunden sagt die Prüferin, dass das Essen echt mies war.
Im Bericht bewertet die Prüferin die Qualität des Essens als schlecht.