
morden
Jemanden vorsätzlich und widerrechtlich töten, oft aus niederen Beweggründen wie Hass oder Gier. Dies ist ein schweres Verbrechen.
Er wurde des Verbrechens angeklagt, weil er aus Habgier gemordet haben soll.
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Jemanden vorsätzlich und widerrechtlich töten, oft aus niederen Beweggründen wie Hass oder Gier. Dies ist ein schweres Verbrechen.
Er wurde des Verbrechens angeklagt, weil er aus Habgier gemordet haben soll.

Eine stark übertriebene, umgangssprachliche Redewendung, die ein extremes Verlangen nach etwas ausdrückt.
Nach der langen Wanderung hätte ich für ein Glas kaltes Wasser morden können.
Das Verb „morden“ gehört zu einer Wortfamilie mit dem Nomen „der Mord“ (die Tat) und der Person „der Mörder“ oder „die Mörderin“. Alle diese Wörter beschreiben das schwerste Verbrechen der Tötung eines Menschen.
Der Verdächtige wurde wegen Mordes angeklagt.
In seiner juristischen Bedeutung wird das Motiv für die Tat oft mit der Präposition „aus“ und einem Nomen im Dativ ausgedrückt. Typische Motive sind Hass, Gier oder Eifersucht.
Die Staatsanwaltschaft argumentierte, er habe aus reiner Habgier gemordet.
Die umgangssprachliche Bedeutung existiert nur in der festen Wendung „für etwas morden können“. Sie drückt ein extremes Verlangen aus und wird immer mit dem Modalverb „können“ (oft im Konjunktiv) verwendet.
Ich habe seit gestern nichts gegessen, ich könnte für eine Pizza morden!
Die Wendung „für etwas morden“ ist stark übertrieben und gehört ausschließlich in die informelle Umgangssprache. In formellen oder ernsten Kontexten wäre sie völlig unpassend.
Boah, ist das heiß! Ich würde für ein Eis morden.
„Töten“ bezeichnet neutral, dass jemand den Tod eines Menschen oder Tieres verursacht. „Morden“ bedeutet dagegen, Menschen vorsätzlich und widerrechtlich zu töten, und ist moralisch stark belastet. Bei einer rechtmäßigen oder noch ungeklärten Tötung passt daher nur die neutralere Aussage mit „töten“.

Der Mann mordete vorsätzlich aus Hass und Gier.
Der Mann tötete den Angreifer in Notwehr.