umbringen
Jemanden gewaltsam töten; ermorden.
Die Polizei ermittelt, wer den Mann umgebracht hat.

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Jemanden gewaltsam töten; ermorden.
Die Polizei ermittelt, wer den Mann umgebracht hat.

„Umbringen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „um-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv bleibt das Verb zusammen.
Der Täter bringt sein Opfer um.
Die Bedeutung „töten“ leitet sich von der alten Wendung „jemanden um das Leben bringen“ ab. Die Vorsilbe „um“ drückt hier einen Verlust aus – man bringt jemanden um sein Leben.
Die Gangster drohten, ihn umzubringen.
Wenn eine Person sich selbst tötet, wird das Verb reflexiv gebraucht: „sich umbringen“. Das Reflexivpronomen „sich“ ist hier obligatorisch und passt sich an die Person an (ich bringe mich um, du bringst dich um etc.).
Aus Verzweiflung wollte er sich umbringen.
In der Umgangssprache wird „umbringen“ oft übertrieben für etwas verwendet, das extrem anstrengend oder nervig ist. Das Subjekt ist dann keine Person, sondern eine Sache oder Situation wie „die Arbeit“, „der Lärm“ oder „die Hitze“.
Noch eine Stunde Überstunden? Diese Arbeit bringt mich um!
„jemandem zu schaffen machen“ und „umbringen“ können beide umgangssprachlich ausdrücken, dass etwas sehr belastend oder anstrengend ist. „Zu schaffen machen“ ist normaler und weniger stark: Etwas bereitet einer Person Probleme oder macht ihr Mühe. „Umbringen“ ist in dieser Bedeutung eine starke Übertreibung, zum Beispiel bei Hitze, Stress oder Lärm. Lernende sollten vorsichtig sein, weil „umbringen“ auch wörtlich „töten“ bedeuten kann. Wenn man neutral über Probleme spricht, ist „zu schaffen machen“ sicherer; „umbringen“ passt nur locker und übertrieben.

Dieser Lärm bringt mich noch um, ich kann mich gar nicht konzentrieren.
Die Hitze macht meiner Großmutter heute sehr zu schaffen.