
töten
Einem Lebewesen (Mensch oder Tier) das Leben nehmen; verursachen, dass es stirbt.
Das Gift der Schlange kann einen Menschen innerhalb von Stunden töten.
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Einem Lebewesen (Mensch oder Tier) das Leben nehmen; verursachen, dass es stirbt.
Das Gift der Schlange kann einen Menschen innerhalb von Stunden töten.

Etwas Abstraktes wie eine Stimmung, eine Hoffnung oder die Liebe zerstören.
Seine unbedachte Äußerung hat die romantische Stimmung des Abends getötet.

Sich mit etwas Unwichtigem beschäftigen, um eine Wartezeit zu überbrücken. Die Wendung ist „die Zeit totschlagen“, aber „töten“ wird manchmal synonym verwendet.
Um die Zeit bis zum Abflug zu töten, las er eine Zeitschrift.
Das Verb „töten" ist direkt mit dem Nomen „der Tod" und dem Adjektiv „tot" verwandt. Alle drei Wörter gehören zum selben Stamm und haben eine klare Bedeutungsbeziehung.
Der Sturz vom Baum war fast sein Tod.
Im übertragenen Sinn kann „töten" auch bedeuten, etwas Abstraktes zu zerstören. Häufige Objekte sind dann Gefühle oder Atmosphären wie „die Stimmung", „die Hoffnung" oder „die Langeweile".
Sein lauter Anruf hat die ganze Konzentration im Raum getötet.
Die feste Redewendung lautet „die Zeit totschlagen". Sie bedeutet, sich mit etwas Unwichtigem zu beschäftigen, um eine Wartezeit zu überbrücken. Manchmal wird auch „töten" in diesem Sinn verwendet.
Ich habe am Bahnhof zwei Stunden die Zeit totgeschlagen.
Zerstören und töten können beide das Ende einer Hoffnung, Stimmung oder Liebe ausdrücken. Zerstören ist dabei die neutralere Standardwahl. Töten ist eine deutlichere Metapher und stellt das Gefühl bildlich wie etwas Lebendiges dar, das sein Leben verliert.

Die endgültige Absage tötete ihre letzte Hoffnung auf eine Zusage.
Die erneute Absage zerstörte ihre Hoffnung auf eine Zusage.