
nervös
Innerlich unruhig, aufgeregt oder angespannt sein, oft aus Angst oder Erwartung vor einem bestimmten Ereignis.
Vor dem Vorstellungsgespräch war sie sehr nervös.
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Innerlich unruhig, aufgeregt oder angespannt sein, oft aus Angst oder Erwartung vor einem bestimmten Ereignis.
Vor dem Vorstellungsgespräch war sie sehr nervös.

In der Medizin: die Nerven betreffend oder vom Nervensystem ausgehend.
Die Krankheit ist auf eine nervöse Störung zurückzuführen.
Das Adjektiv „nervös“ gehört zur Wortfamilie von „der Nerv“. Es beschreibt einen Zustand, bei dem die Nerven angespannt sind.
Laute Geräusche gehen mir auf die Nerven.
Eine sehr häufige Konstruktion ist „jemanden nervös machen“. Das Subjekt ist die Sache, die die Unruhe verursacht, und die Person steht im Akkusativ.
Das lange Warten macht mich ganz nervös.
Wenn man die Ursache für die Nervosität nennt, verwendet man meist die Präposition „vor“ mit Dativ, besonders bei zukünftigen Ereignissen.
Viele Leute sind vor einer wichtigen Prüfung nervös.
Die medizinische Bedeutung erkennen Sie am Kontext. Sie wird in Fachsprache und in Verbindung mit medizinischen Begriffen wie „System“, „Störung“ oder „Leiden“ verwendet.
Das vegetative Nervensystem steuert viele Körperfunktionen.
„Unsicher“ betont bei einer Person meist fehlendes Selbstvertrauen und gehemmtes Auftreten. „Nervös“ beschreibt dagegen die akute innere Unruhe oder Anspannung vor einem Ereignis. Vor einem Vortrag passt „unsicher“, wenn Lena an sich zweifelt, und „nervös“, wenn sie vor Aufregung angespannt ist.

Vor dem Vortrag ist Lena nervös, weil sie gleich vor Publikum sprechen muss.
Vor dem Vortrag wirkt Lena unsicher, weil sie ihrer Antwort nicht vertraut.