nominieren
Jemanden oder etwas offiziell als Kandidaten für eine Wahl, einen Preis oder eine Auszeichnung vorschlagen.
Der Film wurde für fünf Oscars nominiert.

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Jemanden oder etwas offiziell als Kandidaten für eine Wahl, einen Preis oder eine Auszeichnung vorschlagen.
Der Film wurde für fünf Oscars nominiert.

Wenn man jemanden für etwas vorschlägt, verwendet man die Präposition „für“ gefolgt vom Akkusativ. Das Muster ist: jemanden für einen Preis/ein Amt nominieren.
Die Partei hat ihre Kandidatin für das Bürgermeisteramt nominiert.
Dieses Verb wird sehr oft im Passiv verwendet, um zu betonen, wer oder was vorgeschlagen wurde. Die handelnde Person ist dabei oft unwichtig.
Die Autorin wurde für den Deutschen Buchpreis nominiert.
Das zugehörige Nomen ist „die Nominierung“. Es beschreibt den Akt des Nominierens oder den Status, nominiert zu sein.
Die Nominierung des jungen Schauspielers war eine große Überraschung.
„aufstellen“ und „nominieren“ können beide bedeuten, dass jemand als Kandidat vorgeschlagen wird. „aufstellen“ benutzt man besonders bei Wahlen oder politischen Listen: Eine Partei stellt eine Person als Kandidatin oder Kandidaten auf. „nominieren“ klingt etwas offizieller und passt nicht nur zu Wahlen, sondern auch zu Preisen und Auszeichnungen. Wenn es also um eine Wahl geht, können beide Wörter passen. Bei einem Preis ist „nominieren“ natürlicher.

Die Jury nominiert den jungen Schauspieler für einen wichtigen Preis.
Die Partei stellt Frau Becker für die nächste Wahl auf.