
das Opfer
Eine Person, die durch ein Verbrechen, einen Unfall, eine Krankheit oder ein anderes negatives Ereignis Schaden erleidet, verletzt oder getötet wird.
Die Opfer der Flutkatastrophe erhalten staatliche Hilfe.
Opfer
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Eine Person, die durch ein Verbrechen, einen Unfall, eine Krankheit oder ein anderes negatives Ereignis Schaden erleidet, verletzt oder getötet wird.
Die Opfer der Flutkatastrophe erhalten staatliche Hilfe.

Der freiwillige Verzicht auf etwas Wichtiges oder Wertvolles zugunsten eines höheren Ziels, einer anderen Person oder einer Sache.
Für ihre Karriere hat sie große persönliche Opfer gebracht.

Eine Gabe (z. B. ein Tier, Nahrung oder Wertgegenstände), die einer Gottheit in einem religiösen Ritual dargebracht wird.
In antiken Kulturen war das Darbringen von Opfern ein zentraler Bestandteil der Religion.

Ein umgangssprachliches, abwertendes Schimpfwort für eine Person, die als schwach, bemitleidenswert oder ungeschickt angesehen wird.
Hör auf, dich so anzustellen, du Opfer!
Obwohl das Wort sächlich ist („das Opfer“), kann es sich auf Personen jedes Geschlechts beziehen. Man sagt also auch über einen Mann „Er ist das Opfer“ oder über eine Frau „Sie ist das Opfer“.
Der verletzte Radfahrer war das einzige Opfer des Unfalls.
Das Nomen „Opfer“ ist eng mit dem Verb „opfern“ verwandt. „Opfern“ bedeutet, etwas freiwillig aufzugeben oder eine rituelle Gabe darzubringen.
Er opferte seine gesamte Freizeit für die Fertigstellung des Projekts.
In der Bedeutung „geschädigte Person“ wird „Opfer“ oft mit bestimmten Verben und Präpositionen verwendet. Typisch sind „zum Opfer fallen“, „ein Opfer fordern“ und „Opfer von etwas werden“.
Viele Menschen fielen der Betrugsmasche zum Opfer.
Wenn es um einen freiwilligen Verzicht geht, steht „Opfer“ fast immer in der festen Wendung „ein Opfer bringen“. Das Verb „bringen“ ist hier entscheidend.
Für den Traum vom eigenen Haus mussten sie finanzielle Opfer bringen.
Die Verwendung von „Opfer“ als Schimpfwort ist stark umgangssprachlich und abwertend. Es wird vor allem in der Jugendsprache benutzt und als sehr beleidigend empfunden.
Er wird in der Schule gemobbt und als „Opfer“ beschimpft.
Bei einem gejagten Tier kann „Opfer“ den erlittenen Angriff und Tod hervorheben. „Beute“ beschreibt dasselbe Tier dagegen aus der Sicht des Raubtiers als etwas, das es jagt, fängt und frisst.

Das Reh wurde zum Opfer des hungrigen Wolfs.
Der hungrige Wolf schleppte seine Beute in den Wald.