
die Peinlichkeit
Der Zustand oder das Gefühl von Verlegenheit, Scham und Unbehagen, das in einer unangenehmen oder beschämenden Situation entsteht.
Die Peinlichkeit der Situation war für alle im Raum spürbar.
Peinlichkeit
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Der Zustand oder das Gefühl von Verlegenheit, Scham und Unbehagen, das in einer unangenehmen oder beschämenden Situation entsteht.
Die Peinlichkeit der Situation war für alle im Raum spürbar.

Eine konkrete Handlung, Äußerung oder ein Vorfall, der als beschämend, taktlos oder sehr unangenehm empfunden wird.
Seine Rede war eine einzige Peinlichkeit und hat viele Gäste verärgert.
„Die Peinlichkeit“ leitet sich vom Adjektiv „peinlich“ ab. Die Endung „-keit“ macht aus einer Eigenschaft („peinlich sein“) ein Nomen. Dieses Muster ist im Deutschen sehr häufig, zum Beispiel auch bei „Ehrlichkeit“ von „ehrlich“.
Die Peinlichkeit der Situation war ihm ins Gesicht geschrieben.
Das Wort kann zählbar oder nicht zählbar sein. Wenn es das allgemeine Gefühl der Scham beschreibt, ist es nicht zählbar. Wenn es eine konkrete peinliche Handlung meint, ist es zählbar und kann auch im Plural („Peinlichkeiten“) stehen.
Er spürte eine Welle der Peinlichkeit.
Um das Gefühl der Verlegenheit auszudrücken, gibt es feste Wendungen wie „vor Peinlichkeit im Boden versinken wollen“ oder „vor Peinlichkeit rot werden“.
Als er den Namen vergaß, wäre er am liebsten vor Peinlichkeit im Boden versunken.
Beide Wörter passen zu einer beschämenden oder unangenehmen Situation. Scham setzt stärker voraus, dass man das eigene Verhalten negativ bewertet, während eine Peinlichkeit auch einfach durch soziale Ungeschicklichkeit entstehen kann. Bei einem eigenen moralischen Fehler passt eher Scham, bei einem unangenehmen Vorfall eher Peinlichkeit.

Sein Versprecher vor allen Gästen war eine große Peinlichkeit.
Nach seinem gemeinen Kommentar spürte er große Scham.