preisen
Jemanden oder etwas in gehobener Sprache loben, rühmen oder verherrlichen.
In vielen alten Gedichten wird die Schönheit der Natur gepriesen.

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Jemanden oder etwas in gehobener Sprache loben, rühmen oder verherrlichen.
In vielen alten Gedichten wird die Schönheit der Natur gepriesen.

Das Verb „preisen“ ist mit dem Nomen „der Preis“ verwandt. Ursprünglich bedeutete es, den Wert von etwas zu bestimmen, woraus sich die heutige Bedeutung „loben“ oder „rühmen“ entwickelt hat.
Der Dichter preist die Liebe als höchste Tugend.
„Preisen“ ist ein Wort der gehobenen Sprache und wird oft in Literatur, Gedichten oder feierlichen Reden verwendet. Im normalen Alltag ist es unüblich.
Die Heldentaten des Ritters wurden in Liedern gepriesen.
Die Wendung „sich glücklich preisen“ ist eine feste, reflexive Konstruktion. Das Verb wird hier immer mit „sich“ und dem Adjektiv „glücklich“ kombiniert.
Er konnte sich glücklich preisen, den Unfall überlebt zu haben.
In kommerziellen Kontexten wird „preisen“ oft als Teil des trennbaren Verbs „anpreisen“ verwendet. Es beschreibt das werbende Loben von Waren durch einen Verkäufer.
Auf dem Markt preisen die Händler lautstark ihre Waren an.
„feiern“ und „preisen“ können beide bedeuten, dass man jemanden oder etwas sehr positiv darstellt. „feiern“ klingt dabei oft lebendig, laut und begeistert, zum Beispiel bei Fans, im Internet oder nach einem Erfolg. „preisen“ ist gehobener und feierlicher. Man benutzt es eher in Reden, Texten oder religiösen und sehr formellen Zusammenhängen. Im Alltag sagt man meistens „jemanden feiern“, wenn viele Menschen begeistert reagieren. „preisen“ passt eher, wenn das Lob besonders würdevoll oder stark klingt.

In seiner Rede preist der Bürgermeister den Mut der Helfer.
Nach dem Sieg feiern die Fans ihre Mannschaft auf dem Platz.