nachweisen
Die Existenz oder Wahrheit von etwas durch Beweise oder Fakten belegen.
Der Anwalt konnte die Unschuld seines Mandanten zweifelsfrei nachweisen.

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Die Existenz oder Wahrheit von etwas durch Beweise oder Fakten belegen.
Der Anwalt konnte die Unschuld seines Mandanten zweifelsfrei nachweisen.

„Nachweisen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „nach-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Die Polizei wies ihm die Tat nach.
Das Verb besteht aus der Vorsilbe „nach-“ und dem Verb „weisen“ (zeigen). Die Bedeutung „beweisen“ ergibt sich aus der Idee, im Nachhinein auf einen Fakt oder Beweis zu zeigen.
Der Forscher konnte seine Theorie mit Daten nachweisen.
Wenn man einer Person etwas nachweist, steht diese Person im Dativ. Die Sache, die nachgewiesen wird, steht im Akkusativ. Das Muster lautet: jemandem (Dativ) etwas (Akkusativ) nachweisen.
Man konnte dem Verdächtigen den Diebstahl nicht nachweisen.
Diese Bedeutung ist typisch für wissenschaftliche, medizinische oder chemische Kontexte. Man erkennt sie an Objekten wie „eine Substanz“, „ein Virus“, „Spuren“ oder „ein Giftstoff“.
Im Trinkwasser wurden Spuren von Bakterien nachgewiesen.
„zeigen“ und „nachweisen“ können beide bedeuten, dass etwas deutlich oder glaubhaft gemacht wird. „zeigen“ ist allgemeiner und kann auch durch ein Beispiel, eine Zahl oder eine Situation passieren. „nachweisen“ ist genauer: Man belegt etwas mit klaren Fakten, Dokumenten, Tests oder Beweisen. In Medizin und Wissenschaft klingt „nachweisen“ besonders natürlich. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Beweisen zu tun haben. Wenn es um einen sicheren Beleg geht, passt „nachweisen“ besser; wenn etwas nur deutlich wird, reicht oft „zeigen“.

Der Arzt konnte die Infektion durch einen Test nachweisen.
Die neuen Zahlen zeigen, dass viele Kunden zufrieden sind.