schade
Drückt Bedauern oder Enttäuschung über einen Umstand aus; bedauerlich.
Es ist schade, dass du morgen nicht zur Party kommen kannst.

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Drückt Bedauern oder Enttäuschung über einen Umstand aus; bedauerlich.
Es ist schade, dass du morgen nicht zur Party kommen kannst.

Das Adjektiv „schade“ ist mit dem Nomen „der Schaden“ verwandt. Wenn etwas „schade“ ist, empfindet man es als einen kleinen Verlust oder eine Enttäuschung.
Der Sturm hat großen Schaden am Haus verursacht.
In der Bedeutung „bedauerlich“ wird „schade“ fast ausschließlich prädikativ (nach dem Nomen) oder als alleinstehender Ausruf verwendet. Man kann es nicht vor ein Nomen stellen und deklinieren.
Schade, dass das Wetter so schlecht ist.
Um auszudrücken, worüber man Bedauern empfindet, wird „schade“ oft mit der Präposition „um“ + Akkusativ kombiniert. Dies betont, dass etwas vergeudet wurde.
Das Essen war nicht lecker. Schade um das Geld!
Die Wendung „sich für etwas zu schade sein“ hat eine feste Struktur. Sie benötigt ein Reflexivpronomen (z.B. „sich“, „mir“, „dir“) und die Präposition „für“ mit Akkusativ.
Manche Leute sind sich für einfache Arbeiten zu schade.
„leider“ und „schade“ drücken beide Bedauern oder Enttäuschung aus. „leider“ steht im Satz und kommentiert eine Tatsache: Etwas ist so, obwohl man es nicht möchte. „schade“ ist eher eine eigene Reaktion auf eine Situation und steht oft mit „Es ist schade, dass ...“ oder allein als Ausruf. Lernende können sie verwechseln, weil beide bei schlechten Nachrichten passen. Merke dir: „leider“ gehört oft direkt in den Satz; „schade“ klingt mehr wie ein Kommentar oder Gefühl dazu.

Es ist schade, dass du nach der Arbeit nicht mitkommen kannst.
Sie hat leider keine Zeit für das Treffen.