die Schelle
Umgangssprachlich für eine Ohrfeige; ein schneller, flacher Schlag mit der Hand ins Gesicht.
Er hat für seine freche Bemerkung eine ordentliche Schelle kassiert.

Schelle
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Umgangssprachlich für eine Ohrfeige; ein schneller, flacher Schlag mit der Hand ins Gesicht.
Er hat für seine freche Bemerkung eine ordentliche Schelle kassiert.

Der Kontext macht die Bedeutung klar. Verben wie „geben“ oder „kriegen“ deuten auf die Ohrfeige. Technische Wörter wie „Rohr“ oder „befestigen“ weisen auf die Halterung. Wörter wie „klingeln“ oder „Schlitten“ zeigen, dass die kleine Glocke gemeint ist.
Er hat ihm eine Schelle gegeben.
In der umgangssprachlichen Bedeutung „Ohrfeige“ sind die festen Verbindungen „jemandem eine Schelle geben“ (aktiv) und „eine Schelle bekommen“ oder „kriegen“ (passiv) am häufigsten.
Pass auf, was du sagst, sonst kriegst du gleich eine Schelle.
Die Bedeutung „Halterung“ findet man fast nur in technischen Zusammenhängen, zum Beispiel im Baumarkt, in Anleitungen oder im Gespräch mit Handwerkern.
Ich brauche noch eine 20-Millimeter-Schelle für das Wasserrohr.
Wenn die kleine Glocke gemeint ist, wird dies oft durch Verben des Hörens oder der Geräuscherzeugung deutlich gemacht. Typische Verben sind „klingeln“, „läuten“ oder „hören“.
Im Winter hörte man oft das Klingeln der Schellen von den Pferdeschlitten.
„der Schlag“ und „die Schelle“ können beide bedeuten, dass jemand mit der Hand getroffen wird. „der Schlag“ ist allgemein und kann viele Arten von Hieben meinen. „die Schelle“ ist umgangssprachlich und meint in dieser Bedeutung eine Ohrfeige, also einen schnellen Schlag mit der flachen Hand ins Gesicht. Deshalb ist „Schlag“ neutraler und breiter. „Schelle“ passt nur in einem lockeren Kontext und nicht für jeden Schlag.

Nach der Beleidigung drohte ihm sein Bruder mit einer Schelle.
Beim Training übte Max einen kräftigen Schlag gegen den Sandsack.