
schiefgehen
Nicht wie geplant oder gewünscht verlaufen; misslingen oder fehlschlagen.
Ich hatte alles gut vorbereitet, aber bei der Präsentation ist dann doch einiges schiefgegangen.
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Nicht wie geplant oder gewünscht verlaufen; misslingen oder fehlschlagen.
Ich hatte alles gut vorbereitet, aber bei der Präsentation ist dann doch einiges schiefgegangen.
Das Wort setzt sich aus „schief“ (krumm, nicht gerade) und „gehen“ zusammen. Wenn ein Plan „schiefgeht“, verläuft er bildlich gesprochen nicht auf dem geraden, geplanten Weg, sondern biegt in eine falsche Richtung ab.
Wir hatten Angst, dass bei dem Experiment etwas schiefgehen könnte.
„Schiefgehen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „schief“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Bei meiner ersten Fahrprüfung ging alles schief.
Das Perfekt von „schiefgehen“ wird immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet. Grund dafür ist, dass das Verb eine Zustandsveränderung beschreibt: von „in Ordnung“ zu „nicht in Ordnung“.
Leider ist mein ganzer Plan schiefgegangen.
Klappen und schiefgehen beschreiben den möglichen Verlauf eines Plans, aber mit entgegengesetztem Ergebnis. Klappen bedeutet, dass der Plan funktioniert oder erfolgreich ist. Schiefgehen sagt direkt, dass er nicht wie gewünscht verläuft.

Ohne gute Vorbereitung kann unser Plan leicht schiefgehen.
Mit guter Vorbereitung wird unser Plan bestimmt klappen.