scheitern
Ein Ziel oder Vorhaben nicht erreichen; einen Misserfolg erleiden. Oft in Verbindung mit „an etwas“.
Der Plan ist letztendlich am fehlenden Geld gescheitert.

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Ein Ziel oder Vorhaben nicht erreichen; einen Misserfolg erleiden. Oft in Verbindung mit „an etwas“.
Der Plan ist letztendlich am fehlenden Geld gescheitert.

„Scheitern“ beschreibt einen Zustandswechsel (von Erfolg zu Misserfolg) und bildet das Perfekt daher immer mit dem Hilfsverb „sein“. Eine häufige Fehlerquelle ist die Verwendung von „haben“.
Unser Versuch, den Berg zu besteigen, ist am schlechten Wetter gescheitert.
Um den Grund für das Scheitern anzugeben, wird die Präposition „an“ mit dem Dativ verwendet. Die Struktur lautet: scheitern + an + Dativ.
Die Verhandlungen sind an unüberbrückbaren Differenzen gescheitert.
Die genaue Bedeutung von „scheitern“ erkennt man oft am Subjekt. Handelt es sich um ein Projekt oder einen Plan, geht es um Misserfolg. Bei einer Ehe oder Beziehung bedeutet es das Ende. Ist das Subjekt ein Schiff, geht es um ein Unglück auf See.
Das Projekt ist an mangelnder Organisation gescheitert.
Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes, das Zerbrechen eines Schiffes, wird heute seltener verwendet. Man findet sie vor allem in historischen oder literarischen Texten.
In der Legende scheiterte das Geisterschiff an den Klippen.
„schaffen“ und „scheitern“ stehen sich gegenüber, wenn es um ein Ziel oder eine Aufgabe geht. „schaffen“ benutzt man, wenn etwas gelingt und man am Ende erfolgreich ist. „scheitern“ benutzt man, wenn ein Plan nicht gelingt oder ein Ziel nicht erreicht wird. Besonders bei Prüfungen, Projekten oder schwierigen Aufgaben ist der Gegensatz klar: Entweder man schafft es, oder man scheitert daran.

Am nächsten Tag ist der Plan der Freunde an der schlechten Vorbereitung gescheitert.
Trotz wenig Zeit schafft die Klasse das Umweltprojekt bis Freitag.