
schmücken
Etwas (z. B. einen Raum oder Gegenstand) durch das Hinzufügen von Dekorationen schöner und festlicher gestalten.
Zu Weihnachten schmücken wir das ganze Haus mit Lichtern und Girlanden.
schmücken – schmückte – hat geschmückt
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Etwas (z. B. einen Raum oder Gegenstand) durch das Hinzufügen von Dekorationen schöner und festlicher gestalten.
Zu Weihnachten schmücken wir das ganze Haus mit Lichtern und Girlanden.

Sich selbst die Verdienste oder Erfolge anderer zuschreiben, um in einem besseren Licht dazustehen. Meist abwertend gebraucht in der Wendung „sich mit fremden Federn schmücken“.
Der Abteilungsleiter schmückt sich gerne mit den Ideen seiner Mitarbeiter.

Eine Erzählung oder einen Bericht durch das Hinzufügen von erfundenen oder übertriebenen Details interessanter gestalten; ausschmücken.
Er neigt dazu, seine Reiseberichte mit abenteuerlichen Details zu schmücken.
| ich | schmücke |
|---|---|
| du | schmückst |
| er/sie/es | schmückt |
| wir | schmücken |
| ihr | schmückt |
| sie | schmücken |
| ich | schmückte |
|---|---|
| du | schmücktest |
| er/sie/es | schmückte |
| wir | schmückten |
| ihr | schmücktet |
| sie | schmückten |
| ich | habe geschmückt |
|---|---|
| du | hast geschmückt |
| er/sie/es | hat geschmückt |
| wir | haben geschmückt |
| ihr | habt geschmückt |
| sie | haben geschmückt |
| du | schmücke! schmück! |
|---|---|
| ihr | schmückt! |
| Sie | schmücken Sie! |
| ich | hatte geschmückt |
|---|---|
| du | hattest geschmückt |
| er/sie/es | hatte geschmückt |
| wir | hatten geschmückt |
| ihr | hattet geschmückt |
| sie | hatten geschmückt |
| ich | werde schmücken |
|---|---|
| du | wirst schmücken |
| er/sie/es | wird schmücken |
| wir | werden schmücken |
| ihr | werdet schmücken |
| sie | werden schmücken |
| ich | schmücke |
|---|---|
| du | schmückest |
| er/sie/es | schmücke |
| wir | schmücken |
| ihr | schmücket |
| sie | schmücken |
Für die indirekte Rede.
| ich | schmückte |
|---|---|
| du | schmücktest |
| er/sie/es | schmückte |
| wir | schmückten |
| ihr | schmücktet |
| sie | schmückten |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | schmücken |
|---|---|
| mit zu | zu schmücken |
| Partizip I | schmückend |
| Partizip II | geschmückt |
Das Verb „schmücken“ ist eng mit dem Nomen „der Schmuck“ (Schmuckstücke, Dekoration) verwandt. Diese Verbindung hilft, die Grundbedeutung des Dekorierens zu verstehen.
Sie trägt selten Schmuck.
Die Bedeutung von „schmücken“ erkennt man am Objekt: Ein physisches Objekt (Haus, Baum) wird wörtlich dekoriert. Eine abstrakte Sache (Geschichte, Bericht) wird ausgeschmückt. Ein reflexives Pronomen („sich“) deutet auf die Übernahme fremder Verdienste hin.
Wir schmücken den Weihnachtsbaum.
Er schmückte seinen Lebenslauf mit kleinen Übertreibungen.
Sie schmückt sich mit dem Erfolg ihres Teams.
Wenn man etwas dekoriert, lautet die Struktur: „etwas (Akkusativ) schmücken“. Womit man es schmückt, wird mit der Präposition „mit“ und dem Dativ ergänzt.
Die Kinder schmücken das Fenster mit selbstgemalten Bildern.
Die übertragene Bedeutung wird immer reflexiv verwendet: „sich schmücken mit“. Eine sehr bekannte Redewendung ist „sich mit fremden Federn schmücken“, was bedeutet, die Leistung eines anderen als die eigene auszugeben.
Es ist nicht fair, sich mit fremden Federn zu schmücken.
Übertreiben stellt einen Bericht größer, wichtiger oder schlimmer dar, als er wirklich ist. Schmücken bedeutet hier, eine Erzählung durch erfundene oder übertriebene Einzelheiten interessanter zu machen. Beim Schmücken steht die lebendigere Gestaltung stärker im Mittelpunkt, beim Übertreiben die Abweichung von der Wirklichkeit.

Paul schmückte den Bericht über den kleinen Streit mit erfundenen Einzelheiten.
Paul übertrieb den kleinen Streit und nannte ihn eine Katastrophe.