
der Schnabel
Das harte, vorstehende Mundwerkzeug eines Vogels.
Der Papagei knackte die Nüsse mit seinem kräftigen Schnabel.
Schnabel
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Das harte, vorstehende Mundwerkzeug eines Vogels.
Der Papagei knackte die Nüsse mit seinem kräftigen Schnabel.

Umgangssprachlich und oft abfällig für den menschlichen Mund.
Halt den Schnabel, ich will jetzt meine Ruhe haben!

Die tüllenförmige Ausgussöffnung an einem Gefäß, zum Beispiel an einer Kanne.
Gieß das Wasser vorsichtig aus dem Schnabel der Kanne.
Die Bedeutung von „Schnabel“ ist meistens eindeutig. Im biologischen Kontext bezieht es sich auf Vögel, umgangssprachlich auf den menschlichen Mund und bei Gegenständen auf eine Ausgussöffnung.
Der Pelikan hat einen riesigen Schnabel.
Wenn „Schnabel“ für den menschlichen Mund verwendet wird, ist dies immer umgangssprachlich und oft unhöflich oder respektlos. Man sollte es nur in sehr informellen Situationen verwenden.
Dem Kind ist ein großer Schnabel gewachsen, es redet den ganzen Tag.
Die Aufforderung „Halt den Schnabel!“ ist eine sehr verbreitete, aber unhöfliche Redewendung, die „Sei still!“ bedeutet. Sie wird oft verwendet, wenn man genervt ist.
Als er nicht aufhörte zu reden, sagte sie wütend: „Jetzt halt endlich den Schnabel!“
Mund ist die neutrale Bezeichnung für das entsprechende Körperteil eines Menschen. Schnabel kann ebenfalls den menschlichen Mund meinen, klingt dabei aber salopp und oft spöttisch oder abwertend. Für eine sachliche Aussage passt daher Mund, für eine bewusst respektlose Bemerkung Schnabel.

Spöttisch sagte er, sein Bruder solle endlich den Schnabel halten.
Die Ärztin untersucht den Mund des Patienten.