streiken
Als organisierte Gruppe von Arbeitnehmern die Arbeit verweigern, um bestimmte Forderungen wie höhere Löhne oder bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen.
Die Mitarbeiter der Fluggesellschaft streiken für mehr Gehalt.

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Als organisierte Gruppe von Arbeitnehmern die Arbeit verweigern, um bestimmte Forderungen wie höhere Löhne oder bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen.
Die Mitarbeiter der Fluggesellschaft streiken für mehr Gehalt.

Die Bedeutung von „streiken“ hängt vom Subjekt ab. Wenn Menschen streiken, verweigern sie die Arbeit. Wenn ein Gerät oder ein Körperteil streikt, funktioniert es nicht mehr.
Die Piloten streiken morgen für bessere Arbeitszeiten.
Das Wort „streiken“ wurde im 19. Jahrhundert aus dem Englischen „to strike“ übernommen. Die Grundbedeutung der Arbeitsniederlegung ist in beiden Sprachen gleich.
In vielen Ländern ist das Recht zu streiken gesetzlich verankert.
Wenn man den Grund für einen Streik nennt, verwendet man die Präposition „für“ (+ Akkusativ) für das Ziel oder „gegen“ (+ Akkusativ) für das Problem.
Die Angestellten streiken für einen neuen Tarifvertrag.
Die Bedeutung „nicht mehr funktionieren“ ist umgangssprachlich. Sie wird oft humorvoll oder ironisch für Geräte, Maschinen oder auch Körperteile verwendet.
Ich kann dir die E-Mail nicht schicken, weil mein Internet streikt.
„arbeiten“ und „streiken“ stehen hier im Gegensatz, wenn es um den Beruf geht. Wer arbeitet, macht seine berufliche Tätigkeit. Wer streikt, verweigert als Teil einer Gruppe bewusst die Arbeit, meistens wegen Lohn, Arbeitszeit oder anderen Bedingungen. „streiken“ ist also nicht einfach „nicht arbeiten“, sondern eine organisierte Aktion mit einem Ziel.

Die Busfahrer streiken, weil sie bessere Arbeitszeiten wollen.
Viele Menschen arbeiten heute von zu Hause aus.