
tarnen
Etwas oder jemanden optisch so verändern, dass es in der Umgebung nicht oder nur schwer zu erkennen ist; etwas kamouflieren.
Die Soldaten tarnten ihre Zelte mit Ästen und Blättern.
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Etwas oder jemanden optisch so verändern, dass es in der Umgebung nicht oder nur schwer zu erkennen ist; etwas kamouflieren.
Die Soldaten tarnten ihre Zelte mit Ästen und Blättern.

Seine wahre Identität, Absicht oder seine Gefühle verbergen, oft indem man vorgibt, jemand oder etwas anderes zu sein.
Der Detektiv tarnte sich als Postbote, um das Haus unauffällig beobachten zu können.
Das Verb „tarnen“ wird in zwei Hauptmustern verwendet. Man kann „etwas tarnen“ (transitiv) oder „sich tarnen“ (reflexiv). Die reflexive Form wird sowohl für das Verbergen in der Umgebung als auch für das Verbergen der eigenen Identität genutzt.
Das Chamäleon kann sich perfekt tarnen.
Wenn es um visuelle Tarnung geht, wird oft die Präposition „mit“ verwendet, um das Tarnmaterial zu nennen. Typische Objekte sind Fahrzeuge, Gebäude oder auch Personen.
Der Fotograf tarnte sein Zelt mit einem speziellen Netz.
Um auszudrücken, dass jemand seine Identität verbirgt, wird die feste Struktur „sich als jemand/etwas tarnen“ verwendet. Die neue, falsche Identität folgt nach der Präposition „als“.
Der Polizist tarnte sich als Obdachloser, um die Drogenszene zu beobachten.
Verbergen und tarnen können beide die eigene Identität oder Absicht geheim halten. Verbergen bedeutet dabei zunächst nur, etwas nicht zu offenbaren, während tarnen meist eine veränderte Erscheinung oder eine andere Identität voraussetzt. Verwende verbergen beim Zurückhalten und tarnen, wenn eine Täuschung hinzukommt.

Der Zeuge tarnte sich als Mitarbeiter, damit ihn die Reporter nicht erkannten.
Der Zeuge verbarg seine wahre Identität, als er mit den Reportern sprach.