
die Tasche
Ein Behälter aus flexiblem Material mit Griffen oder Riemen zum Tragen von Gegenständen, z.B. eine Handtasche, Einkaufstasche oder Reisetasche.
Sie kramte in ihrer Tasche nach dem Schlüssel.
Tasche
Loading your saved state.

Ein Behälter aus flexiblem Material mit Griffen oder Riemen zum Tragen von Gegenständen, z.B. eine Handtasche, Einkaufstasche oder Reisetasche.
Sie kramte in ihrer Tasche nach dem Schlüssel.

Ein in ein Kleidungsstück eingenähtes kleines Fach, in dem man kleine Gegenstände aufbewahren kann.
Er steckte die Hände lässig in die Hosentaschen.

Viel Geld für etwas ausgeben oder bezahlen müssen.
Für die Reparatur des Autos mussten wir tief in die Tasche greifen.

Eine finanzielle Belastung für jemanden sein; von jemandem finanziell abhängig sein.
Solange er keine Arbeit findet, liegt er seinen Eltern auf der Tasche.

Sich auf unehrliche oder illegale Weise persönlich bereichern, meist auf Kosten anderer oder einer Organisation.
Dem Geschäftsführer wurde vorgeworfen, in die eigene Tasche gewirtschaftet zu haben.
„Tasche“ ist ein sehr produktives Grundwort für viele Zusammensetzungen. Je nach erstem Wortteil wird die Art der Tasche genauer bestimmt, zum Beispiel: Handtasche, Hosentasche, Jackentasche oder Einkaufstasche.
Er hat sein Portemonnaie in der Jackentasche vergessen.
Das Wort „Tasche“ wird oft bildlich in Redewendungen rund um das Thema Geld verwendet. Wenn Verben wie „greifen“, „liegen“ oder „wirtschaften“ in einem finanziellen Kontext auftauchen, ist meist eine übertragene Bedeutung gemeint.
Für das Luxusauto musste er tief in die Tasche greifen.
Achten Sie auf den Kasus bei der Präposition „in“. „In die Tasche“ (Akkusativ) beschreibt eine Bewegung, während „in der Tasche“ (Dativ) einen Ort beschreibt.
Ich stecke mein Handy in die Tasche.
Die Redewendung „tief in die Tasche greifen“ ist fest. Das Verb ist „greifen“ und die Person, die viel bezahlt, ist das Subjekt des Satzes. Oft wird die Wendung mit „müssen“ kombiniert.
Wer ein Haus bauen will, muss tief in die Tasche greifen.
In der Wendung „jemandem auf der Tasche liegen“ steht die Person, die finanziell belastet wird, im Dativ. Das Subjekt ist die Person, die das Geld kostet.
Er ist schon 30 und liegt immer noch seinen Eltern auf der Tasche.
Die Redewendung „in die eigene Tasche wirtschaften“ ist eine feste Einheit. Das Adjektiv „eigene“ wird dabei an das Subjekt angepasst.
Man warf ihm vor, jahrelang in die eigene Tasche gewirtschaftet zu haben.
Tasche und Tüte können regional beide einen Behälter für Einkäufe bezeichnen. Tasche passt besonders bei einem stabileren, wiederverwendbaren Behälter mit Griffen, Tüte eher bei einem dünnen Behälter aus Kunststoff. Die genaue Wortwahl kann regional abweichen.

Für den Einkauf nimmt sie eine stabile Tasche mit, die sie jede Woche benutzt.
An der Kasse legt sie den Einkauf in eine dünne Tüte aus Kunststoff.