teilhaben an
An etwas beteiligt sein oder mitwirken; einen Anteil an einem Erlebnis, einem Gefühl oder einem Besitz haben.
Durch seine Erzählungen ließ er uns an seiner spannenden Reise teilhaben.

Loading your saved state.
An etwas beteiligt sein oder mitwirken; einen Anteil an einem Erlebnis, einem Gefühl oder einem Besitz haben.
Durch seine Erzählungen ließ er uns an seiner spannenden Reise teilhaben.

Das Verb setzt sich aus „Teil“ und „haben“ zusammen. Die wörtliche Bedeutung ist also „einen Teil haben“, was das Konzept des Mitwirkens oder Beteiligtseins sehr gut beschreibt.
Er wollte an der Entscheidung teilhaben.
„Teilhaben“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz im Präsens oder Präteritum wandert die Vorsilbe „teil“ an das Satzende. Im Perfekt und im Infinitiv mit „zu“ bleibt es zusammen.
Er hat an dem Erfolg seiner Kollegen teil.
Dieses Verb wird immer mit der Präposition „an“ und dem Dativ verwendet. Man hat „an etwas“ teil.
Wir möchten Sie an unserem Glück teilhaben lassen.
Eine sehr häufige und nützliche Konstruktion ist „jemanden an etwas teilhaben lassen“. Das bedeutet, dass man einer anderen Person erlaubt, ein Erlebnis oder Gefühl mitzuerleben.
Mit seinen Fotos lässt er uns an seiner Weltreise teilhaben.
„beteiligen“ und „teilhaben“ haben beide mit einem Anteil an etwas zu tun. „sich beteiligen an“ benutzt man oft, wenn jemand aktiv bei einer Aktion, einem Projekt oder einer Diskussion mitmacht. „jemanden beteiligen an“ bedeutet, dass jemand einen Anteil bekommt, zum Beispiel am Gewinn. „teilhaben an“ klingt oft etwas allgemeiner und betont, dass man Anteil an einem Erlebnis, Gefühl oder Besitz hat. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit „an“ stehen können. Als einfache Orientierung: Bei aktivem Mitmachen passt meist „sich beteiligen“, bei Anteil oder Mit-Erleben passt oft „teilhaben“.

Durch die Fotos konnten die Großeltern an der Reise der Familie teilhaben.
Viele Kollegen beteiligen sich an der Planung der Reise.