tot
Nicht mehr am Leben; gestorben.
Nach dem langen Winter waren leider viele Pflanzen tot.

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Nicht mehr am Leben; gestorben.
Nach dem langen Winter waren leider viele Pflanzen tot.

Das Adjektiv „tot“ ist eng mit dem Nomen „der Tod“ (der Zustand des Nicht-mehr-Lebens) und dem Verb „töten“ (jemanden tot machen) verwandt. Alle drei Wörter haben denselben Stamm.
Der plötzliche Tod des Autors schockierte die Leserschaft.
„Tot“ ist ein absolutes Adjektiv. Das bedeutet, es kann nicht gesteigert werden. Etwas kann nicht „toter“ oder „am totesten“ sein.
Der Vogel lag tot im Garten.
Die umgangssprachliche Wendung „tote Hose sein“ bedeutet, dass an einem Ort oder bei einer Veranstaltung nichts los ist. Sie wird oft verwendet, um Langeweile auszudrücken.
Auf der Party war gestern wirklich tote Hose.
Im übertragenen Sinne wird „tot“ für technische Geräte verwendet, die nicht mehr funktionieren. Besonders häufig hört man dies bei Batterien, Akkus oder Telefonverbindungen.
Ich kann dich nicht anrufen, mein Akku ist tot.
Die reflexive Wendung „sich totlachen“ ist eine starke Übertreibung (Hyperbel) und bedeutet, dass man extrem lachen muss. Die Struktur „sich tot-“ kann auch mit anderen Verben kombiniert werden, z.B. „sich totärgern“.
Der Film war so komisch, ich habe mich totgelacht.
„der Tod“ und „tot“ sprechen beide darüber, dass jemand oder etwas nicht mehr lebt. Der wichtige Unterschied ist die Wortart: „der Tod“ ist ein Nomen und meint das Ende des Lebens. „tot“ ist ein Adjektiv und beschreibt den Zustand einer Person, eines Tieres oder einer Pflanze. Lernende verwechseln die Wörter leicht, weil sie ähnlich aussehen und zum gleichen Thema gehören. Man sagt zum Beispiel „der Tod eines Menschen“, aber „der Mensch ist tot“.

Als wir den Vogel fanden, war er schon tot.
Der Tod des Hundes war für das Kind sehr traurig.