schützen vor
Jemanden oder etwas vor einer Gefahr, einem Schaden oder negativen Einflüssen bewahren.
Diese Creme soll die Haut vor der Sonne schützen.

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Jemanden oder etwas vor einer Gefahr, einem Schaden oder negativen Einflüssen bewahren.
Diese Creme soll die Haut vor der Sonne schützen.

Das Verb „schützen“ hat eine feste Struktur: Man schützt jemanden oder etwas (Akkusativ) vor einer Gefahr (Dativ). Die Präposition „vor“ leitet immer die Bedrohung ein.
Ein warmer Schal schützt den Hals vor der Kälte.
„Schützen“ gehört zu einer Wortfamilie rund um Sicherheit. Das Nomen dazu ist „der Schutz“ und eine Person, die schützt, ist „der Beschützer“ oder „die Beschützerin“.
Guter Sonnenschutz ist im Sommer sehr wichtig.
Wenn eine Person Maßnahmen für die eigene Sicherheit ergreift, verwendet man das Verb reflexiv: „sich schützen“. Das Reflexivpronomen steht dabei im Akkusativ.
Du solltest dich mit Sonnencreme vor einem Sonnenbrand schützen.
In der Bedeutung „bewahren“ wird „schützen“ oft ohne die Präposition „vor“ verwendet. Typische Objekte sind Dinge, die erhalten werden sollen, wie „die Umwelt“, „die Natur“, „Tiere“ oder „Denkmäler“.
Wir müssen unsere Umwelt für zukünftige Generationen schützen.
„erhalten“ und „schützen“ können beide bedeuten, dass etwas nicht kaputtgeht oder verloren geht. „erhalten“ betont stärker den Zustand: Etwas soll so bleiben, wie es ist, zum Beispiel ein altes Gebäude oder eine Tradition. „schützen“ betont stärker die Gefahr von außen: Etwas wird vor Zerstörung, Schaden oder Verfall bewahrt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beides oft zusammenpasst. Praktisch gesagt: Man schützt etwas vor einer Gefahr, damit man es erhalten kann.

Ein neues Dach schützt das Gebäude vor Regen und Schnee.
Die Stadt erhält das alte Theater, weil es vielen Menschen wichtig ist.