
tüchtig
Beschreibt eine Person, die ihre Arbeit gut, kompetent, fleißig und mit großem Einsatz erledigt.
Sie hat sich als eine sehr tüchtige und zuverlässige Mitarbeiterin erwiesen.
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Beschreibt eine Person, die ihre Arbeit gut, kompetent, fleißig und mit großem Einsatz erledigt.
Sie hat sich als eine sehr tüchtige und zuverlässige Mitarbeiterin erwiesen.

Wird umgangssprachlich als Adverb zur Verstärkung verwendet und bedeutet „kräftig“, „ordentlich“ oder „sehr viel“.
Nach der langen Wanderung haben wir erst mal tüchtig gegessen und getrunken.
Die Funktion im Satz entscheidet über die Bedeutung. Steht „tüchtig“ vor einem Nomen, beschreibt es eine Person als fleißig und kompetent. Steht es bei einem Verb, verstärkt es die Handlung und bedeutet „viel“ oder „kräftig“.
Er ist ein tüchtiger Gärtner, sein Garten sieht immer perfekt aus.
„Tüchtig“ ist verwandt mit dem Verb „taugen“, was „für etwas gut oder geeignet sein“ bedeutet. Eine tüchtige Person ist also jemand, der für eine Aufgabe gut geeignet ist und sie gut ausführt.
Diese Säge taugt nichts, sie ist ganz stumpf.
In der Bedeutung „fleißig“ beschreibt „tüchtig“ oft Personen in ihrem Beruf oder bei einer Tätigkeit. Typische Kombinationen sind „ein tüchtiger Handwerker“, „eine tüchtige Schülerin“ oder „tüchtige Angestellte“.
Wir suchen eine tüchtige Aushilfe für unser Café.
Die Verwendung von „tüchtig“ als Adverb zur Verstärkung ist vor allem in der Umgangssprache verbreitet. Man hört es oft in informellen Gesprächen.
Auf der Party wurde bis in die Nacht tüchtig gefeiert.
„Ordentlich“ und „tüchtig“ können umgangssprachlich eine große Menge oder starke Intensität ausdrücken. „Tüchtig“ wirkt als Mengenverstärker oft kräftiger, während „ordentlich“ häufiger und etwas allgemeiner gebraucht wird. Für eine starke, nachdrückliche Aussage passt „tüchtig“ gut; für eine normale Verstärkung ist „ordentlich“ meist natürlicher.

Bei der Gartenarbeit habe ich tüchtig geschwitzt.
Bei der Gartenarbeit habe ich ordentlich geschwitzt.