
umrahmen
Einen Rahmen um etwas, insbesondere ein Bild oder Foto, anbringen.
Sie ließ das alte Familienfoto neu umrahmen.
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Einen Rahmen um etwas, insbesondere ein Bild oder Foto, anbringen.
Sie ließ das alte Familienfoto neu umrahmen.

Etwas als eine Art Rahmen umgeben oder einfassen.
Hohe Bäume umrahmen die idyllische Lichtung im Wald.

Einer Veranstaltung oder einem Ereignis einen passenden, oft feierlichen oder künstlerischen Rahmen geben.
Musikalische Beiträge umrahmten die Preisverleihung.
„Umrahmen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „um-“ bleibt in allen Satzformen fest mit dem Verb verbunden, weil sie unbetont ist (um-RAH-men).
Ein schöner Garten umrahmt das Haus.
Das Verb setzt sich aus „um“ (herum) und „Rahmen“ zusammen. Die wörtliche Bedeutung „einen Rahmen um etwas machen“ wird auch auf abstrakte Situationen übertragen.
Dunkle Locken umrahmten ihr Gesicht.
Das Objekt des Verbs verrät die genaue Bedeutung. Handelt es sich um ein Bild, ist die wörtliche Bedeutung gemeint. Bei Orten oder Gesichtern geht es um eine Umrandung. Bei Veranstaltungen geht es um den feierlichen Rahmen.
Ich möchte dieses Foto umrahmen lassen.
Wenn es um Veranstaltungen geht, wird die Handlung oft von abstrakten Dingen ausgeführt. Typisch sind „musikalische Beiträge“, „ein festliches Programm“ oder „künstlerische Darbietungen“, die etwas umrahmen.
Ein Chor umrahmte den Gottesdienst musikalisch.
Musik begleitet, wenn sie ein Musikstück oder den Gesang direkt unterstützt. Musik umrahmt eine Feier, wenn sie zur passenden feierlichen Gesamtgestaltung beiträgt. Für das Zusammenspiel mit einem Sänger passt begleiten, für die Gestaltung der ganzen Veranstaltung umrahmen.

Beim Hochzeitsfest umrahmt ein Streichquartett die Feier musikalisch.
Beim Hochzeitsfest begleitet die Pianistin den Sänger.