einfassen
Etwas mit einem Rand, einer Kante oder einem Rahmen umgeben, um es zu stabilisieren, zu schützen oder zu schmücken.
Der Juwelier wird den Diamanten in Platin einfassen.

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Etwas mit einem Rand, einer Kante oder einem Rahmen umgeben, um es zu stabilisieren, zu schützen oder zu schmücken.
Der Juwelier wird den Diamanten in Platin einfassen.

„Einfassen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „ein-“ steht im Hauptsatz am Ende. Im Nebensatz bleibt das Verb zusammen.
Der Gärtner fasst das Beet mit Steinen ein.
Das Verb besteht aus „ein-“ und „fassen“ (halten, greifen). Die wörtliche Idee ist, etwas in einen Rahmen oder eine Begrenzung „hinein zu fassen“ und es so zu fixieren.
Sie wollte den Spiegel mit einem Holzrahmen einfassen lassen.
Um das Material des Rahmens oder der Umrandung zu nennen, verwendet man die Präpositionen „in“ (mit Dativ) oder „mit“. Die Konstruktion lautet: etwas (Akkusativ) in/mit etwas (Dativ) einfassen.
Der Ring war mit kleinen Diamanten eingefasst.
„begrenzen“ und „einfassen“ können beide mit einem Rand um etwas zu tun haben. „begrenzen“ sagt, wo etwas endet oder welche Fläche es hat. Der Rand kann dabei natürlich sein, zum Beispiel ein Fluss, oder künstlich, zum Beispiel ein Zaun. „einfassen“ bedeutet, dass man etwas mit einem Rand, Rahmen oder einer Kante umgibt, oft zum Schutz, zur Stabilität oder zur Dekoration. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide eine Art Grenze ausdrücken. „Begrenzen“ beschreibt eher die Funktion der Grenze, „einfassen“ eher das Umgeben mit einem sichtbaren Rand.

Lena fasst das Blumenbeet mit kleinen Steinen ein.
Eine niedrige Mauer begrenzt den Garten zur Straße hin.