unbeabsichtigt
Nicht mit Absicht geschehend; ohne dass es gewollt war. Synonyme sind versehentlich oder unwillkürlich.
Es tut mir leid, das war ein unbeabsichtigter Fehler meinerseits.

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Nicht mit Absicht geschehend; ohne dass es gewollt war. Synonyme sind versehentlich oder unwillkürlich.
Es tut mir leid, das war ein unbeabsichtigter Fehler meinerseits.

Das Wort besteht aus der Vorsilbe „un-“ und „beabsichtigt“. Die Vorsilbe „un-“ bedeutet „nicht“. „Beabsichtigt“ kommt vom Nomen „die Absicht“, also ist etwas „unbeabsichtigt“, wenn es ohne Absicht geschieht.
Seine Bemerkung war vielleicht unhöflich, aber sicher unbeabsichtigt.
„Unbeabsichtigt“ kann als Adjektiv vor einem Nomen stehen oder als Adverb, das ein Verb beschreibt. Als Adverb steht es oft nach dem Verb.
Das war eine unbeabsichtigte Folge seiner Handlung.
Häufige Kombinationen sind „unbeabsichtigter Fehler“, „unbeabsichtigte Nebenwirkung“ oder „unbeabsichtigte Konsequenz“. Es beschreibt oft negative Ergebnisse, die nicht gewollt waren.
Das Medikament hatte leider einige unbeabsichtigte Nebenwirkungen.
„zufällig“ und „unbeabsichtigt“ können beide sagen, dass etwas nicht geplant war. „zufällig“ betont mehr den Zufall: Etwas passiert einfach so, ohne dass man es erwartet. „unbeabsichtigt“ betont mehr, dass etwas nicht gewollt war, oft ein Ergebnis oder eine Wirkung. Wenn es um eine reine Zufallssituation geht, klingt „zufällig“ natürlicher. Wenn man sagen will, dass eine Folge nicht gewollt war, passt „unbeabsichtigt“ besser.

Beim Arzt hat er unbeabsichtigt ein wichtiges Dokument liegen lassen.
Nach dem Gespräch trifft die Kundin zufällig ihren Nachbarn vor der Werkstatt.