versehentlich
Aus Versehen, ohne Absicht oder unabsichtlich geschehend.
Ich habe dir versehentlich die falsche Datei geschickt.

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Aus Versehen, ohne Absicht oder unabsichtlich geschehend.
Ich habe dir versehentlich die falsche Datei geschickt.

„Versehentlich“ leitet sich vom Nomen „das Versehen“ ab, was „Fehler“ oder „Irrtum“ bedeutet. Die Endung „-lich“ macht daraus ein Adverb, das beschreibt, wie eine Handlung geschieht.
Das war ein Versehen, es tut mir leid.
Als Adverb kann „versehentlich“ flexibel im Satz stehen. Oft steht es direkt vor dem Teil, den es modifiziert, oder am Satzanfang zur Betonung (dann folgt das Verb an Position 2).
Er hat die E-Mail versehentlich gelöscht.
„Versehentlich“ wird oft mit alltäglichen Fehlern kombiniert, besonders im digitalen Bereich. Typisch sind: „versehentlich löschen“, „versehentlich anrufen“ oder „versehentlich etwas Falsches bestellen“.
Ich habe dich gestern Abend versehentlich angerufen, als mein Handy in der Tasche war.
„bewusst“ und „versehentlich“ stehen hier im Gegensatz. „bewusst“ bedeutet, dass jemand etwas mit Absicht tut. Die Person weiß also, was sie tut, und will es so. „versehentlich“ bedeutet dagegen, dass etwas aus Versehen passiert, ohne Absicht. Der Unterschied ist besonders wichtig, wenn man über Fehler, Schäden oder Entscheidungen spricht. „Bewusst“ zeigt Verantwortung oder Planung, „versehentlich“ nimmt die Absicht weg.

Noah hat versehentlich zu viel Geld überwiesen.
Sie wählt bewusst den längeren Weg, weil er sicherer ist.