unmittelbar
Direkt, ohne zeitlichen oder räumlichen Abstand; sofort anschließend oder direkt angrenzend.
Das Hotel liegt in unmittelbarer Nähe zum Strand.

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Direkt, ohne zeitlichen oder räumlichen Abstand; sofort anschließend oder direkt angrenzend.
Das Hotel liegt in unmittelbarer Nähe zum Strand.

Das Wort lässt sich leicht verstehen, wenn man seine Teile analysiert: „un-“ (nicht) + „Mittel“ (etwas dazwischen) + „-bar“. „Unmittelbar“ bedeutet also wörtlich, dass nichts dazwischen ist – weder räumlich, zeitlich noch im übertragenen Sinne.
Zwischen den beiden Ereignissen bestand ein unmittelbarer Zusammenhang.
Für räumliche Nähe wird oft die Wendung „in unmittelbarer Nähe“ benutzt. Für zeitliche Nähe wird „unmittelbar“ häufig mit den Präpositionen „vor“ oder „nach“ kombiniert.
Die Apotheke befindet sich in unmittelbarer Nähe des Arztes.
Im übertragenen Sinn wird „unmittelbar“ oft mit Nomen kombiniert, die eine direkte Verbindung oder Konsequenz ausdrücken. Typisch sind „unmittelbare Auswirkungen“, „unmittelbare Folgen“ oder „unmittelbare Gefahr“.
Die Entscheidung hatte unmittelbare Folgen für alle Mitarbeiter.
„Unmittelbar“ kann auch als Adverb verwendet werden, um eine Präposition oder ein anderes Adverb zu verstärken. Es bedeutet dann „direkt“ oder „genau“.
Unser Ferienhaus liegt unmittelbar am Strand.
„gleich“ und „unmittelbar“ können beide ausdrücken, dass etwas sehr nah ist, entweder in der Zeit oder im Raum. „gleich“ ist im Alltag sehr natürlich, besonders wenn etwas bald passiert: „Ich komme gleich.“ Es kann auch räumlich Nähe zeigen, zum Beispiel „gleich nebenan“. „unmittelbar“ klingt genauer und oft etwas formeller. Es betont, dass kein Abstand, keine Pause oder keine Zwischenstufe dazwischenliegt. In normalen Gesprächen sagt man eher „gleich“, in Berichten, Anweisungen oder genauen Beschreibungen passt oft „unmittelbar“ besser.

Unmittelbar nach dem Termin schreibt er die wichtigsten Punkte auf.
Mein Nachbar wohnt gleich neben der Werkstatt.