
die Untätigkeit
Der Zustand des Nichtstuns oder des Nichthandelns, besonders in einer Situation, die eine Reaktion oder ein Eingreifen erfordern würde.
Der Opposition warf der Regierung Untätigkeit angesichts der steigenden Arbeitslosigkeit vor.
Untätigkeit
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Der Zustand des Nichtstuns oder des Nichthandelns, besonders in einer Situation, die eine Reaktion oder ein Eingreifen erfordern würde.
Der Opposition warf der Regierung Untätigkeit angesichts der steigenden Arbeitslosigkeit vor.
Das Wort setzt sich aus der Vorsilbe „Un-“ und dem Nomen „Tätigkeit“ zusammen. Die Vorsilbe „Un-“ drückt hier eine Negation aus, „Untätigkeit“ bedeutet also wörtlich „Nicht-Tätigkeit“ oder „Nicht-Handeln“.
Seine Untätigkeit in dieser wichtigen Angelegenheit war enttäuschend.
Eine sehr häufige Wendung ist „jemandem Untätigkeit vorwerfen“. Eine andere feste Verbindung ist „zur Untätigkeit verdammt sein“, was bedeutet, dass man nicht handeln kann.
Die Bürger warfen der Stadtverwaltung Untätigkeit vor.
„Untätigkeit“ ist ein Wort des formellen Registers. Man findet es oft in der Politik, in den Nachrichten oder in offiziellen Berichten, um Kritik am Mangel an Handlungen auszudrücken.
Der Bericht kritisiert die Untätigkeit der Behörden.
Nichtstun und Untätigkeit bezeichnen beide fehlende Aktivität. Nichtstun passt gut, wenn jemand einfach keiner Beschäftigung nachgeht und diesen Zustand vielleicht genießt. Untätigkeit wirkt formeller und betont oft, dass jemand trotz einer notwendigen Reaktion nicht handelt.

Während des Notfalls wurde Mias Untätigkeit von ihren Kollegen kritisiert.
Am freien Nachmittag genoss Mia das Nichtstun auf dem Sofa.