
so verbleiben, dass
Sich auf eine bestimmte Vorgehensweise oder ein Ergebnis einigen; eine Vereinbarung treffen.
Wir sind so verblieben, dass ich die Dokumente bis morgen vorbereite.
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Sich auf eine bestimmte Vorgehensweise oder ein Ergebnis einigen; eine Vereinbarung treffen.
Wir sind so verblieben, dass ich die Dokumente bis morgen vorbereite.

Übrig bleiben; als Rest vorhanden sein (oft für Zeit, Geld oder Mengen verwendet).
Es verbleiben nur noch fünf Minuten Spielzeit.

An einem Ort oder in einem Zustand bleiben (gehobene oder formelle Sprache).
Die Kinder verbleiben bis zur Entscheidung des Gerichts bei den Pflegeeltern.
„Verbleiben“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Konjugationsformen und Satztypen fest mit dem Stamm „bleiben“ verbunden.
Er verblieb nach dem Gespräch in seinem Büro.
Das Perfekt von „verbleiben“ wird immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet, nicht mit „haben“. Das Partizip II lautet „verblieben“.
Wir sind nach dem Treffen so verblieben, dass wir uns nächste Woche wiedersehen.
„Verbleiben“ ist ein Wort der gehobenen oder formellen Sprache, besonders in der Schriftsprache. Im normalen Alltagsgespräch wird es seltener verwendet.
Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen. (Standardformel in Briefen)
In der Bedeutung „sich einigen“ wird „verbleiben“ fast immer in der festen Struktur „so verbleiben, dass…“ verwendet. Darauf folgt ein Nebensatz.
Die Parteien sind so verblieben, dass die Verhandlungen nächste Woche fortgesetzt werden.
Wenn es um einen übrigen Rest geht, wird „verbleiben“ oft mit „es“ als Subjekt verwendet. Typische Beispiele sind Zeit oder Geld.
Es verbleibt uns nicht mehr viel Zeit bis zur Abfahrt.
Bleiben und verbleiben können beide ausdrücken, dass jemand einen Ort nicht verlässt. Bleiben ist die neutrale Wahl im Alltag. Verbleiben klingt deutlich gehobener oder bürokratischer und passt deshalb eher zu formellen Mitteilungen oder Berichten.

Laut Reiseplan verbleibt die Gruppe bis Montag im Hotel.
Ich bleibe bis Montag im Hotel.