
verbuchen
In der Buchhaltung einen geschäftlichen Vorgang, wie eine Einnahme oder Ausgabe, in den Büchern erfassen und eintragen.
Die Sekretärin muss die eingegangenen Rechnungen noch verbuchen.
Loading your saved state.

In der Buchhaltung einen geschäftlichen Vorgang, wie eine Einnahme oder Ausgabe, in den Büchern erfassen und eintragen.
Die Sekretärin muss die eingegangenen Rechnungen noch verbuchen.

Im übertragenen Sinn ein Ereignis oder Ergebnis als etwas Bestimmtes bewerten und ansehen, zum Beispiel als Erfolg oder Niederlage.
Den zweiten Platz bei der Meisterschaft können wir als großen Erfolg verbuchen.
„Verbuchen“ ist ein untrennbares Verb mit der Vorsilbe „ver-“. Es leitet sich vom Verb „buchen“ ab und bedeutet, einen Vorgang systematisch in Büchern oder Listen einzutragen.
Alle Zahlungseingänge des heutigen Tages sind bereits verbucht.
In seiner wörtlichen Bedeutung gehört „verbuchen“ zur Fachsprache der Buchhaltung und des Finanzwesens. Typische Objekte sind „Rechnungen“, „Einnahmen“, „Ausgaben“ oder „Umsätze“.
Die Buchhaltung muss die Reisekosten noch als Ausgabe verbuchen.
In der übertragenen Bedeutung wird „verbuchen“ fast immer mit der Präposition „als“ verwendet. Die Struktur lautet: „etwas als Erfolg/Niederlage/Gewinn verbuchen“.
Obwohl wir nicht gewonnen haben, können wir das Spiel als wertvolle Erfahrung verbuchen.
Beide Verben können ein Ereignis als Erfolg oder Niederlage bezeichnen. „Werten“ betont die Interpretation und Beurteilung. „Verbuchen“ stellt das Ereignis eher als ein bereits erzieltes Ergebnis dar, das man nachträglich seiner Erfolgs- oder Misserfolgsbilanz zurechnet.

Nach dem Abpfiff verbucht die Mannschaft das Unentschieden als Erfolg.
Der Trainer wertet das Unentschieden wegen der starken Leistung als Erfolg.