
vergleichen
Zwei oder mehr Dinge nebeneinander betrachten, um Gemeinsamkeiten, Unterschiede oder die Qualität zu beurteilen.
Bevor du ein Handy kaufst, solltest du die Preise und Funktionen vergleichen.
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Zwei oder mehr Dinge nebeneinander betrachten, um Gemeinsamkeiten, Unterschiede oder die Qualität zu beurteilen.
Bevor du ein Handy kaufst, solltest du die Preise und Funktionen vergleichen.

In einem Streit oder einer rechtlichen Auseinandersetzung eine Einigung erzielen, oft durch einen Kompromiss.
Die beiden Parteien haben sich außergerichtlich auf eine Entschädigungssumme verglichen.
„Vergleichen“ ist ein untrennbares Verb, das vom Wort „gleich“ abstammt. Es bedeutet wörtlich, Dinge nebeneinanderzustellen, um zu sehen, ob oder wie sie „gleich“ sind.
Ich habe die beiden Kleider verglichen und nehme das günstigere.
Wenn man zwei Dinge vergleicht, verwendet man die Struktur: „etwas (Akkusativ) mit etwas (Dativ) vergleichen“.
Man kann Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.
Das Reflexivpronomen „sich“ ändert die Bedeutung komplett. „Etwas vergleichen“ bedeutet, Unterschiede zu suchen, während „sich vergleichen“ bedeutet, einen Streit durch einen Kompromiss zu beenden.
Wir sollten die verschiedenen Reiseangebote genau vergleichen.
Die reflexive Form „sich vergleichen“ wird fast ausschließlich im juristischen oder geschäftlichen Kontext für das Beilegen eines Streits verwendet. Oft folgt die Präposition „auf“ zur Nennung des Kompromisses.
Die Firma und der ehemalige Mitarbeiter verglichen sich auf eine Abfindung.
Beide Wörter können sich auf einen Vergleich von Leistungen beziehen. „Vergleichen“ ist allgemein und kann Gemeinsamkeiten, Unterschiede oder Qualität neutral prüfen; „sich messen mit“ betont dagegen den Wettbewerb und die Frage, wer besser oder stärker ist. Bei einer sachlichen Auswertung passt meist „vergleichen“, bei einem Wettkampf „sich messen“.

Die Trainerin verglich die Zeiten der beiden Läufer ganz sachlich.
Beim Wettkampf maßen sich die beiden Läufer über zehn Kilometer.