versprühen
Eine Flüssigkeit in sehr feinen Tropfen in der Luft verteilen, zum Beispiel mit einer Sprühdose.
Der Gärtner versprüht ein Mittel gegen Schädlinge auf den Rosen.

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Eine Flüssigkeit in sehr feinen Tropfen in der Luft verteilen, zum Beispiel mit einer Sprühdose.
Der Gärtner versprüht ein Mittel gegen Schädlinge auf den Rosen.

„Versprühen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Satzformen fest mit dem Verb „sprühen“ verbunden.
Sie versprühte etwas Parfüm auf ihr Handgelenk.
Die Bedeutung erkennen Sie am Objekt: Handelt es sich um eine Flüssigkeit wie „Wasser“ oder „Parfüm“, ist die wörtliche Bedeutung gemeint. Handelt es sich um etwas Abstraktes wie „Charme“ oder „Optimismus“, ist die übertragene Bedeutung gemeint.
Er versprüht am Morgen Wasser auf seine Pflanzen.
In der übertragenen Bedeutung wird „versprühen“ oft mit positiven, abstrakten Nomen kombiniert. Typisch sind: „Charme versprühen“, „gute Laune versprühen“, „Energie versprühen“ oder „Lebensfreude versprühen“.
Trotz der Schwierigkeiten versprühte sie immer Optimismus.
„verbreiten“ und „versprühen“ können beide beschreiben, dass sich etwas in der Umgebung bemerkbar macht. Bei Stimmungen oder Atmosphäre sind sie ähnlich: Ein Mensch oder ein Ort kann Freude, Ruhe oder gute Laune verbreiten oder versprühen. „verbreiten“ sagt eher, dass sich etwas im Raum oder unter Menschen ausbreitet. „versprühen“ klingt lebendiger und persönlicher, als ob jemand Energie oder Charme ausstrahlt. Außerdem benutzt man „versprühen“ ganz konkret für Flüssigkeit in feinen Tropfen. Deshalb kann man die Wörter verwechseln, aber „Parfüm versprühen“ ist konkret, während „gute Stimmung verbreiten“ neutraler klingt.

Sofia versprüht bei der Feier so viel gute Laune, dass alle mitlachen.
Die Kerzen auf dem Tisch verbreiten eine ruhige Stimmung im Wohnzimmer.