
verschießen
Im Sport, besonders beim Fußball, einen Schuss auf das Tor nicht treffen. Dies bezieht sich oft auf eine wichtige Situation wie einen Elfmeter.
Der Stürmer hat den entscheidenden Elfmeter verschossen.
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Im Sport, besonders beim Fußball, einen Schuss auf das Tor nicht treffen. Dies bezieht sich oft auf eine wichtige Situation wie einen Elfmeter.
Der Stürmer hat den entscheidenden Elfmeter verschossen.

Die gesamte verfügbare Munition, wie Kugeln, Patronen oder Pfeile, durch Schießen verbrauchen.
Die Soldaten hatten ihre ganze Munition verschossen und mussten sich zurückziehen.

Sich plötzlich und heftig in jemanden verlieben. Dieser Ausdruck ist umgangssprachlich.
Er hat sich auf der Party sofort in sie verschossen.

Das Verblassen von Farben auf Stoffen, Papier oder anderen Materialien durch die Einwirkung von Licht.
Die Farbe des alten Plakats ist durch die Sonne völlig verschossen.

Eine Redewendung, die bedeutet, dass man alle seine Argumente, Ideen oder Möglichkeiten zu früh aufgebraucht hat.
In der Diskussion hat er sein Pulver schon am Anfang verschossen und konnte später nichts mehr entgegnen.
Das Verb „verschießen“ ist untrennbar. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Satzformen und Zeiten fest mit dem Stamm „schießen“ verbunden.
Er verschoss den Ball nur knapp.
Meistens bildet „verschießen“ das Perfekt mit „haben“. Eine wichtige Ausnahme ist die Bedeutung „verblassen“: Hier wird das Perfekt mit „sein“ gebildet, da es eine Zustandsänderung beschreibt.
Der Stürmer hat den Elfmeter verschossen.
In der Bedeutung „sich verlieben“ ist das Verb reflexiv und wird immer mit der Präposition „in“ und dem Akkusativ verwendet. Das Muster lautet: sich in jemanden verschießen.
Sie hat sich Hals über Kopf in ihren neuen Kollegen verschossen.
Die Wendung „sich in jemanden verschießen“ ist umgangssprachlich. Sie beschreibt ein sehr plötzliches und heftiges Verliebtsein.
Kaum hatte er sie gesehen, hatte er sich auch schon in sie verschossen.
Im Sportkontext wird „verschießen“ oft mit Objekten wie „einen Elfmeter“, „einen Freistoß“ oder „eine große Chance“ kombiniert.
Die Mannschaft hat zu viele Chancen verschossen.
Die Redewendung „sein Pulver verschießen“ ist fest. Das Possessivpronomen passt sich an die Person an, die handelt (z.B. „ich habe mein Pulver verschossen“, „sie hat ihr Pulver verschossen“).
Warte mit deinem besten Argument, sonst hast du dein Pulver zu früh verschossen.
Bei Munition können beide Verben den vollständigen Verbrauch bezeichnen. Verbrauchen sagt allgemein, dass der Vorrat durch Nutzung aufgebraucht wurde; verschießen macht deutlich, dass dies durch tatsächliches Schießen geschah. Wenn die Art des Verbrauchs wichtig ist, ist „verschießen“ genauer.

Während der Übung verschoss die Einheit ihre gesamte Munition.
Während der Übung verbrauchte die Einheit ihre gesamte Munition.