vorbehalten sein
Ausschließlich für eine bestimmte Person oder Gruppe bestimmt oder reserviert sein. Wird fast immer im Passiv verwendet.
Die Nutzung dieses Eingangs ist nur dem Personal vorbehalten.

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Ausschließlich für eine bestimmte Person oder Gruppe bestimmt oder reserviert sein. Wird fast immer im Passiv verwendet.
Die Nutzung dieses Eingangs ist nur dem Personal vorbehalten.

„Vorbehalten“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „vor-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv bleibt das Verb zusammen.
Ich behalte mir eine Entscheidung vor.
Das Verb „vorbehalten“ gehört zur formellen Sprache. Man findet es häufig in Verträgen, offiziellen Ankündigungen oder in der Geschäftskommunikation.
Der Veranstalter behält sich Programmänderungen vor.
In dieser Bedeutung wird die Struktur „jemandem vorbehalten sein“ verwendet. Die Person oder Gruppe, für die etwas reserviert ist, steht immer im Dativ.
Diese Parkplätze sind den Mitarbeitern der Firma vorbehalten.
Diese Bedeutung wird mit einer reflexiven Struktur gebildet: „sich (Dativ) etwas (Akkusativ) vorbehalten“. Man reserviert für sich selbst das Recht auf etwas.
Ich behalte mir das Recht vor, rechtliche Schritte einzuleiten.
„verzichten“ und „sich etwas vorbehalten“ stehen bei Rechten oder Möglichkeiten oft im Gegensatz. Wer auf etwas verzichtet, gibt es freiwillig auf und will es nicht nutzen. Wer sich etwas vorbehält, gibt es gerade nicht auf, sondern hält sich die Möglichkeit für später offen. „Sich etwas vorbehalten“ klingt formeller und passt besonders zu Entscheidungen, Rechten oder weiteren Schritten. Der einfache Gegensatz ist: verzichten heißt aufgeben, sich vorbehalten heißt behalten für später.

Wir behalten uns vor, den Termin morgen noch zu ändern.
Ich verzichte auf eine Rückzahlung, weil der Betrag sehr klein ist.