
vordringen
Sich gegen Widerstände oder durch schwieriges Gelände nach vorne bewegen; an einen bestimmten Punkt gelangen.
Die Forscher konnten bis tief in den Dschungel vordringen.
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Sich gegen Widerstände oder durch schwieriges Gelände nach vorne bewegen; an einen bestimmten Punkt gelangen.
Die Forscher konnten bis tief in den Dschungel vordringen.

Es schaffen, mit einer Person in Kontakt zu treten oder von ihr gehört zu werden, obwohl es schwierig ist.
Mit meinen Argumenten konnte ich einfach nicht zu ihm vordringen.
„Vordringen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „vor-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv bleibt das Verb zusammen.
Die Feuerwehrleute drangen langsam zum Brandherd vor.
Da „vordringen“ eine gerichtete Bewegung beschreibt, wird das Perfekt immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet.
Die Truppen sind bis an die Grenze vorgedrungen.
Um das Ziel oder die Richtung der Bewegung anzugeben, wird „vordringen“ oft mit Präpositionen wie „in (+ Akkusativ)“, „bis zu (+ Dativ)“ oder „bis an (+ Akkusativ)“ kombiniert.
Die Bergsteiger sind bis zum Basislager vorgedrungen.
In der übertragenen Bedeutung „Kontakt aufnehmen“ wird „vordringen“ fest mit der Präposition „zu“ verwendet. Man dringt „zu jemandem“ vor.
Trotz vieler Versuche ist er mit seiner Kritik nicht zum Chef vorgedrungen.
Eindringen und vordringen können beide eine Bewegung in ein fremdes oder schwer zugängliches Gebiet beschreiben. Eindringen betont das Hineingelangen in einen abgegrenzten Bereich, oft gegen Widerstand oder ohne Erlaubnis. Vordringen betont dagegen die Vorwärtsbewegung bis zu einem bestimmten Punkt.

Die Wanderer drangen trotz des dichten Waldes bis zum Gipfel vor.
Die Wanderer drangen trotz des Zauns in das abgesperrte Gelände ein.