
bevorstehen
Anzeigen, dass ein Ereignis oder eine Situation in naher Zukunft eintreten wird. Es wird oft unpersönlich verwendet.
Den Schülern stehen die Abschlussprüfungen bevor.
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Anzeigen, dass ein Ereignis oder eine Situation in naher Zukunft eintreten wird. Es wird oft unpersönlich verwendet.
Den Schülern stehen die Abschlussprüfungen bevor.
Das Verb setzt sich aus „be-“, „vor“ und „stehen“ zusammen. Man kann es sich bildlich vorstellen: Ein Ereignis „steht vor“ einem in der Zeit.
Uns steht eine lange Reise bevor.
Die Vorsilbe „be-“ ist untrennbar. Das bedeutet, „bevor“ wird niemals vom Verbstamm „stehen“ getrennt, auch nicht im Hauptsatz.
Eine wichtige Entscheidung bevorsteht dem Management.
Die Person oder Gruppe, die von dem Ereignis betroffen ist, steht im Dativ. Das bevorstehende Ereignis selbst ist das Subjekt im Nominativ.
Dem Team steht ein schwieriges Spiel bevor.
Dieses Verb gehört eher zur formellen oder geschriebenen Sprache. Man findet es häufig in Nachrichten, Berichten oder offiziellen Ankündigungen.
Der Firma stehen große Veränderungen bevor.
Drohen und bevorstehen können beide ein negatives Ereignis in der nahen Zukunft nennen. „Bevorstehen“ beschreibt nur, dass es bald eintritt, während „drohen“ zusätzlich die Gefahr oder die gefürchtete Möglichkeit betont. Für eine neutrale Zeitangabe passt „bevorstehen“, bei einer warnenden Bewertung „drohen“.

Wegen der dunklen Wolken steht der Stadt ein schweres Unwetter bevor.
Wegen der dunklen Wolken droht der Stadt ein schweres Unwetter.