
der Ärger
Ein Gefühl von Unzufriedenheit, Wut oder Verärgerung über etwas, das nicht wie gewünscht verläuft oder als störend empfunden wird.
Sein Ärger über die ständige laute Musik des Nachbarn wuchs von Tag zu Tag.
Ärger
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Ein Gefühl von Unzufriedenheit, Wut oder Verärgerung über etwas, das nicht wie gewünscht verläuft oder als störend empfunden wird.
Sein Ärger über die ständige laute Musik des Nachbarn wuchs von Tag zu Tag.

Umgangssprachlich für Probleme, Schwierigkeiten oder Unannehmlichkeiten.
Ich hatte heute nur Ärger mit dem neuen Computer.
„Der Ärger“ gehört zu einer Wortfamilie mit dem reflexiven Verb „sich ärgern“ und dem Adjektiv „ärgerlich“. Alle drei beschreiben das Gefühl von Wut oder Unzufriedenheit.
Ich ärgere mich über das schlechte Wetter.
Die Präpositionen sind wichtig: Man hat „Ärger mit“ einer Person oder Sache (Dativ). Man empfindet „Ärger über“ eine Situation oder Handlung (Akkusativ).
Sie hat oft Ärger mit ihrem alten Auto.
In der umgangssprachlichen Bedeutung „Probleme“ wird „Ärger“ oft mit den Verben „haben“, „bekommen“ oder „machen“ verwendet.
Wenn du zu spät kommst, bekommst du Ärger mit dem Chef.
Die Bedeutung „Schwierigkeiten“ oder „Probleme“ ist typisch für die Umgangssprache. In formellen oder schriftlichen Kontexten würde man eher „Schwierigkeiten“ oder „Unannehmlichkeiten“ verwenden.
Ich will keinen Ärger mit der Polizei.
Problem und Ärger können umgangssprachlich eine unangenehme Schwierigkeit meinen. Problem klingt sachlicher und richtet den Blick auf die lösungsbedürftige Situation, während Ärger die persönliche Unannehmlichkeit stärker bewertet. In einer sachlichen Beschreibung passt „Problem“; bei betontem Unmut oder lästigen Folgen passt „Ärger“.

Der Ärger mit der Lieferung kostet mich den ganzen Nachmittag.
Das Problem mit der Lieferung müssen wir schnell lösen.