zurechtkommen
Eine Situation, eine Aufgabe, eine Person oder eine neue Umgebung erfolgreich bewältigen, sich darin zurechtfinden oder gut mit ihr auskommen.
Kommst du mit der neuen Software gut zurecht?

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Eine Situation, eine Aufgabe, eine Person oder eine neue Umgebung erfolgreich bewältigen, sich darin zurechtfinden oder gut mit ihr auskommen.
Kommst du mit der neuen Software gut zurecht?

„Zurechtkommen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „zurecht-“ steht im Hauptsatz am Ende. Im Nebensatz bleibt das Verb zusammen und im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ in der Mitte.
Er kommt in der neuen Stadt gut zurecht.
In der Hauptbedeutung „etwas bewältigen“ wird „zurechtkommen“ fast immer mit der Präposition „mit“ und dem Dativ verwendet. Man kommt „mit“ einer Person, einer Sache oder einer Situation zurecht.
Sie kommt mit ihrem neuen Chef nicht gut zurecht.
Die Bedeutung „rechtzeitig ankommen“ ist heute sehr selten und gilt als veraltet. In der modernen Sprache wird das Wort fast ausschließlich in der Bedeutung „etwas bewältigen“ verwendet.
Er beeilte sich, um vor dem Regen noch zurechtzukommen.
„schaffen“ und „zurechtkommen“ können beide mit dem Bewältigen einer Situation zu tun haben. „schaffen“ benutzt man, wenn eine konkrete Aufgabe erledigt oder ein Ziel erreicht wird. „zurechtkommen“ benutzt man eher, wenn jemand mit einer Situation, einer Person, einer Umgebung oder einer Aufgabe im Alltag umgehen kann. Es geht nicht immer um ein klares Ende, sondern darum, ob man klarkommt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide sagen können, dass etwas nicht zu schwer ist. Bei einer einzelnen Aufgabe passt meist „schaffen“. Bei einer längeren Situation oder neuen Umgebung passt „zurechtkommen“ besser.

Mein Nachbar kommt am Wochenende gut ohne Auto zurecht.
Er schafft den Bericht heute zu Hause, weil es dort ruhiger ist.