
das Bedenken
Ein Gefühl des Zweifels, der Sorge oder der Unsicherheit bezüglich einer Sache. Meist im Plural verwendet.
Trotz einiger Bedenken stimmte er dem Plan zu.
Bedenken
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Ein Gefühl des Zweifels, der Sorge oder der Unsicherheit bezüglich einer Sache. Meist im Plural verwendet.
Trotz einiger Bedenken stimmte er dem Plan zu.

Der Vorgang des Nachdenkens und Überlegens. Eher formell.
Nach reiflichem Bedenken der Situation kam er zu einem Entschluss.
„Das Bedenken“ ist ein nominalisiertes Verb, das vom Infinitiv „bedenken“ abgeleitet ist. Dieser Prozess, bei dem ein Verb zu einem Nomen wird, ist im Deutschen sehr häufig.
Das Bedenken aller Risiken ist Teil der Projektplanung.
In der Bedeutung „Zweifel“ oder „Sorge“ wird dieses Wort fast immer im Plural verwendet. Man spricht von seinen „Bedenken“.
Ich habe einige Bedenken bezüglich des neuen Projekts.
Häufige Verben in Verbindung mit „Bedenken“ (im Plural) sind „Bedenken haben“, „Bedenken äußern“ oder „Bedenken zerstreuen“ (was bedeutet, die Sorgen zu nehmen).
Der Manager versuchte, die Bedenken seiner Mitarbeiter zu zerstreuen.
In der formellen Bedeutung „Überlegung“ wird „Bedenken“ im Singular gebraucht. Es steht oft in der festen Wendung „nach reiflichem Bedenken“, was „nach gründlicher Überlegung“ bedeutet.
Nach reiflichem Bedenken hat sie das Jobangebot angenommen.
Denken ist ein Verb für die geistige Beschäftigung mit etwas. Das Bedenken ist hier ein eher formelles Substantiv für diesen Vorgang und passt besonders, wenn ein gründliches Überlegen vor einer Entscheidung gemeint ist.

Nach reiflichem Bedenken entscheide ich mich für den Vorschlag.
Ich denke lange, bevor ich mich für den Vorschlag entscheide.