absagen
Einen vereinbarten Termin, eine Veranstaltung oder eine Verabredung stornieren oder für ungültig erklären.
Wegen Krankheit musste sie das Konzert leider absagen.

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Einen vereinbarten Termin, eine Veranstaltung oder eine Verabredung stornieren oder für ungültig erklären.
Wegen Krankheit musste sie das Konzert leider absagen.

„Absagen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „ab-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Ich sage den Termin für morgen ab.
Wenn man etwas Geplantes storniert, braucht „absagen“ ein Akkusativobjekt. Typische Objekte sind: „einen Termin“, „eine Reise“, „eine Party“ oder „ein Treffen“.
Wir mussten unseren Flug wegen des Streiks absagen.
Wenn man eine Einladung ablehnt, kann „absagen“ auch ohne Objekt verwendet werden. Aus dem Kontext ist dann klar, worum es geht.
Danke für die Einladung, aber ich muss für Samstag leider absagen.
Wenn man einer Person eine negative Antwort gibt (z.B. auf eine Bewerbung), wird die Person in den Dativ gesetzt. Die Struktur lautet: „jemandem absagen“.
Die Firma hat ihm leider für die Stelle abgesagt.
„annehmen“ und „absagen“ stehen bei einer Einladung oder einem Angebot im Gegensatz. Mit „annehmen“ sagt man Ja und akzeptiert das Angebot. Mit „absagen“ sagt man Nein, zum Beispiel bei einer Einladung oder einem Termin. „absagen“ kann auch bedeuten, dass ein geplanter Termin oder eine Veranstaltung nicht stattfindet. Für den direkten Gegensatz zu „annehmen“ ist aber wichtig: Man bekommt ein Angebot und entscheidet sich dagegen.

Wegen einer Krankheit sagt Sofia die Einladung zur Feier ab.
Tom nimmt das Angebot für den Wochenendkurs an.