anstreben
Sich intensiv bemühen, ein bestimmtes Ziel, einen Zustand oder eine Position zu erreichen.
Das Unternehmen strebt die Marktführerschaft in seiner Branche an.

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Sich intensiv bemühen, ein bestimmtes Ziel, einen Zustand oder eine Position zu erreichen.
Das Unternehmen strebt die Marktführerschaft in seiner Branche an.

Obwohl die Vorsilbe „an-“ oft trennbar ist, ist „anstreben“ ein untrennbares Verb. Die Betonung liegt auf dem Stamm „streb-“ (anSTRÉBEN), und die Vorsilbe bleibt in allen Konjugationsformen und Satztypen mit dem Verb verbunden.
Er strebt eine höhere Position in der Firma an.
„Anstreben“ ist ein formelles Wort, das man vor allem in der Schriftsprache, in offiziellen Reden oder im beruflichen Kontext findet. Es drückt ein ernsthaftes und zielgerichtetes Bemühen aus.
Wir streben eine langfristige Partnerschaft mit unseren Kunden an.
Das Verb „anstreben“ braucht immer ein Akkusativobjekt, das das Ziel beschreibt. Dieses Ziel kann ein Nomen oder auch ein Infinitivsatz mit „zu“ sein.
Die Sportlerin strebt den Weltrekord an.
Man strebt typischerweise abstrakte Ziele an. Häufige Kombinationen sind „eine Karriere anstreben“, „eine Lösung anstreben“, „eine Verbesserung anstreben“ oder „ein Gleichgewicht anstreben“.
Viele junge Menschen streben nach dem Studium eine internationale Karriere an.
„erreichen“ und „anstreben“ haben beide mit einem Ziel zu tun. Der wichtige Unterschied ist der Zeitpunkt: „anstreben“ beschreibt, dass man ein Ziel haben und sich darum bemühen will. „erreichen“ beschreibt, dass das Ziel wirklich geschafft ist. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide oft mit Wörtern wie „Ziel“, „Erfolg“ oder „Position“ stehen. Als einfache Orientierung gilt: Man strebt ein Ziel an, solange man noch daran arbeitet; man erreicht es, wenn es gelungen ist.

Jan strebt eine bessere Note in der Prüfung an.
Nach vielen Wochen Training hat Lena ihr Ziel endlich erreicht.