der Asylbewerber
Eine Person, die in einem fremden Land einen Antrag auf Asyl gestellt hat und auf die Entscheidung über diesen Antrag wartet.
Der Asylbewerber hofft, in Deutschland bleiben zu dürfen.

Asylbewerber
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Eine Person, die in einem fremden Land einen Antrag auf Asyl gestellt hat und auf die Entscheidung über diesen Antrag wartet.
Der Asylbewerber hofft, in Deutschland bleiben zu dürfen.

Das Wort setzt sich aus „Asyl“ und „Bewerber“ zusammen. Ein „Bewerber“ ist jemand, der sich um etwas bewirbt. Ein Asylbewerber ist also wörtlich eine Person, die sich um Asyl bewirbt.
Als Asylbewerber muss man viele Formulare ausfüllen.
Das Nomen „Asylbewerber“ ist eng mit dem Verb „Asyl beantragen“ verbunden. Die Person, die Asyl beantragt, wird als Asylbewerber bezeichnet.
Er hat in Deutschland Asyl beantragt und ist nun offiziell Asylbewerber.
„Asylbewerber“ ist ein neutraler und offizieller Begriff, der vor allem in Behörden, Nachrichten und formellen Kontexten verwendet wird.
Die Zahl der Asylbewerber ist in diesem Quartal gestiegen.
„Flüchtling“ und „Asylbewerber“ können sich auf dieselbe Person beziehen, aber sie betrachten die Situation aus verschiedenen Blickwinkeln. „Flüchtling“ beschreibt vor allem, warum jemand geflohen ist: Die Person braucht Schutz vor Gefahr. „Asylbewerber“ beschreibt den rechtlichen Schritt: Die Person hat in einem anderen Land Asyl beantragt und wartet auf die Entscheidung. Lernende verwechseln die Wörter leicht, weil viele Flüchtlinge Asyl beantragen. Trotzdem ist nicht jeder Satz gleich: Wenn es um Flucht und Schutz geht, passt „Flüchtling“. Wenn es um den Antrag, Behörden oder das Verfahren geht, passt „Asylbewerber“ besser.

Der Asylbewerber wartet noch auf einen Brief vom Amt.
Der Flüchtling erzählte, dass sein Dorf nach dem Angriff nicht mehr sicher war.